VANLIFE in aller Munde

Das Thema >Vanlife< ist groß geworden, immer mehr ‚bodenständige‘ Leute wollen raus in die Welt und rein in den vergleichsweise kleinen Bus. Wir haben einige Tourstarts von Bekannten erlebt, die beiden Sibirienfahrer Christina und Paul z.B. haben wir im frühen Sommer verabschiedet.

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Vorab gab es von mir auch hier einen Check und Hilfe bei der Technik. Und immer erster Ansprechpartner dank heißem Draht zu kleinen Wehwehchen des 407 on the road. Die Basteleien zur Vorbereitung auf dem brandenburgischen Lande fanden in gemütlicher Atmosphäre statt und Paul hat auch schon so einiges mit dem Bus erlebt und selbst ein ebook über den Innenausbau geschrieben.

Mit seinen facebook Gruppen und der homepage versucht er seinen Lebensstil zu vermarkten, wie es zuletzt die Süddeutsche in einem Beitrag betitelte. Ideal, wenn es so funktioniert, Gute Reise meine Freunde. (aktuell irgendwo zwischen Kasachstan und dem Iran unterwegs)

Einige Wochen später machte sich auch Mogli von >life of balu< im LT28 auf die Socken um Nordlichter zu sehen und die Ostsee zu umrunden. Zwischenziel erreicht ist er aktuell wieder auf dem Weg nach Süden.

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Das Thema Vanlife war da schon in aller Munde und mit großem Tamtam und einer per facebook aufgerufenen Zusammenkunft von Individualreisenden im Herzen Berlins am Treptower Park gab er eine standesgemäße Verabschiedung mit Erfahrungsaustausch.

Es wurde ein lustiger Abend und der Ort irgendwie passend und praktisch. Die Sackgasse kurz vor der Insel mit Anlegern der Flößer und Ausflugsdampfer. 100m weiter gab es einen Parkplatzrave von zugeknallten Franzosen in rostigen LKWs, wie immer halt. Wir erzählten uns Geschichten, teilten Erfahrungen und speisten zusammen. Christie war mal wieder in ihrem Element für eine ganze Gruppe zu kochen. Hilfe der Anderen wurde dankend angenommen und so schnell ist man eine Gemeinschaft mit Aufgabenteilung.

Es waren einige bekannte Gesichter und Fahrzeuge von vernetzten blogs dort und irgendwie ist das ein gemütlicher Schlag von Menschen zu dem wir uns zählen können. ich könnte hier Unmengen weiterer links anführen… sucht selber. Alle sind abenteuerlustig und mit vielen Ideen zur Optimierung des Lebens unterwegs. Natürlich hatten wir gegenseitig mehrere Blicke in die anderen Vans geworfen.

Das Thema Vanlife als Begriff hat sich nach google Aufrufen und facebook Schlagworten allein im letzten Jahr an Interesse verdoppelt. Schuld daran sind sicherlich auch die Australier und vor allem Johnny, der Vanlife Diaries gegründet hat.

http://www.vanlife.com.au/vanlife-diaries/

Down Under sowie auf dem amerikanischen Kontinent wurden schon erfolgreich „gatherings“ also Zusammenkünfte organisiert und davon wurde mit gewaltigen Bildern und Geschichten berichten. In diesem Sommer mal in Europa haben sie durch Zufall Berlin für den Treff hier ausgesucht, Heimspiel bei meinem knappen Freizeitbudget echt ein Traum.

Und wenn schonmal der Grill auf ner Wiese im alten Kraftwerk Rummelburg angeschmissen wird, kann man auch gleich Freunde einladen und mithelfen, dass aus der Veranstaltung was Großes wird. Das Medieninteresse im Vorfeld war dementsprechend groß. Es war zwar doch ein überschaubarer Rahmen aber trotzdem eine sehr gelungene Veranstaltung die 2018 wiederholt wird. Die Aussies echt nette Typen und musikalisch gesegnet. Eine jamsession fand spontan im Bus von Lukas statt.

Das Gelände verfügte über eine Beachbar und weiteren Luxus und die anwesenden Gäste waren vielseitig interessant und interessiert. Auch hier wurde sich viel ausgetauscht und gerade meinerseits gab es so einiges an Fragen zu beantwortet. Lag wohl auch am Zeitungsartikel in einer großen BerlinerTageszeitung, wo ich ein paar Tage zuvor gezielt angefragt wurde ein Interview zum Thema vanlife zu geben.
Das Resultat hatte ich bis dahin auch noch nicht zu Gesicht bekommen und wurde mir von Besuchern unter die Nase gehalten. Auch online zum nachlesen, wer noch nicht genug Infos hier auf der hp gefunden hat.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/vanlife-bewegung-in-berlin-mit-dem-kleinbus-durch-die-welt/20209922.html

Das >Gathering< wurde von einem Kameramann medienwirksam in Szene gesetzt und auch hier stellte ich mich natürlich als Interviewpartner für die weltweite Dokumentation zur Verfügung. Wir sitzen also in unserem Bus und ich erzähle über den Sperrmüll Innenausbau, Containern und das gefilterte Speiseöl als Treibstoff. Bin gespannt, was es in dieser Reihe auf die Leinwand schafft. Der Film „The Meaning of vanlife“ soll Anfang 2018 fertig sein. Ich berichte.

http://themeaningofvanlife.com/

Der Organisator Jonny lebt seit 6Jahren im Van nach dem Motto „endless summer“ und ist auch von Burnout und Stress mit eigener Firma und Verantwortung gezeichnet. Ein Zweitvan auf der Nordhalbkugel in den USA ermöglicht ihm umzusteigen wenn in Australien der einkehrt. Luxusprobleme…. Aber mit der richtigen Idee und gut vernetzt wurde über kickstarter.com eine hohe 5stellige Summe allein für die Doku generiert. Sicherlich spielen noch Werbeverträge und Kooperationen eine Rolle, doch dann wird das Leben wieder zur Arbeit… ich bin ja jetzt schon genug gefragt und hab eigentlich schon viel zu lange fernweh. Auch vanlife hat seine Bandbreite und wir leben am low budget Ende dieser Gesellschaft.

Ab kommender Woche nun endlich auch wieder unterwegs raus aus dem herbst… Das >wahre< Vanlife beginnt dann für mich erneut. Wie gewohnt in digitaler Begleitung auf dem blog, auch vetlinkt über fB Vanlife Germany und all die anderen Sparten und Kanäle.

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