UNIMOG TOGO

Die Geschichte wie ich zu diesem Projekt kam ist mal wieder vom Universum eingeleitet worden. Ich bin nicht spirituell veranlagt, glaube aber dass guten Menschen auch Gutes widerfährt und ich mich zu dieser Kategorie zählen darf. Ne Art Karma Punkte Konto bei der einzigen Bank (da nicht von dieser Welt) der ich Vertrauen schenke. Man sollte also seine Chancen nutzen wenn das Schicksal einem ins Gesicht springt. So war es als ich mich vom Hochplateau Danyi im Westen Togos auf die Suche nach der Kaskade Gbaledze machte. Diese übrigens ein echtes noch nicht touristisch erschlossenes Naturspektakel tief im Busch.

https://mb407.wordpress.com/2020/07/01/die-suche-nach-der-kaskade-gbaledze/

Die Nacht also hatte in meinem Kopf aus der fixen Idee einen innigen Wunsch wachsen lassen, ich muss wissen was es mit diesem seltenen Stück deutscher Automobilgeschichte dort oben auf sich hat. Aber halt davon war noch gar nicht richtig die Rede, was war passiert…

https://mb407.wordpress.com/2020/06/28/universales-motorgerat-unimog/

Also begab ich mich wieder auf die Piste hinauf auf 850m und sah aus der nun anderen Perspektive eine UFOgleiche Erscheinung auf dem Gipfel. Das Hotel Golden Eye wie sich heraus stellte und siehe Karma Punkte Erklärung, traf ich direkt auf den Chef und damit auch den Eigentümer vom Unimog. Wir waren uns grün und ich bekam Erlaubnis mal zu gucken was damit aktuell los ist.

https://mb407.wordpress.com/2020/07/04/reanimation-vom-unimog406-in-togo/

Die ersten Lebenszeichen waren noch nicht nennenswert genug um im Schrauberblog angekündigt zu werden, jedoch ist der Beitrag mit den Gegebenheiten der Umgebung zur Regenzeit im Kontext Unimog.Projekt auch sehr lesenswert.

https://mb407.wordpress.com/2020/07/08/nebel-dunst-und-qualm-alles-wolken/

Doch wie auch so viele meiner Leser fragte ich mich wenn auch unterdrückt und vage… was soll er/ich mit dem Ding anstellen? Ich stecke quasi seit nem halben Jahr in Togo fest, da die Grenzen wegen einer weltweiten Pandemie geschlossen sind. Könnte mich an schlechteren Orten dafür aufhalten und ne Beschäftigung in der Zwischenzeit finden. Hab schon auf einer Farm gearbeitet und meine Zeit bei kleineren Modifikationen der WALKÜRE am Strand verbracht… nun ein Projekt im Busch starten – wofür?

https://mb407.wordpress.com/2020/07/05/walkure-und-unimog-eine-idee/

Also muss das Ding erstmal rollen um zu sehen ob der Rest der Technik funktioniert oder Probleme mit den hier verfügbaren Mitteln behoben werden können. Zum Rollen braucht es meist vier Räder…

https://mb407.wordpress.com/2020/07/17/zeitvertreib-im-regenwald/

Und damit war dann der Startschuss gegeben, der Eigentümer hat meinem Angebot mit etwas Aufschlag zugestimmt und ein Teil meiner Reisekasse wandert also in einen parallelen Traum… Projekt UNIMOG ist angelaufen:

https://mb407.wordpress.com/2020/07/24/projektstart-unimog-in-togo/

Im zukünftigen Lebensabschnitt „Reisemobil“ wird der MOG seine doch recht in die Jahre gekommenen Gerätschaften zum Arbeitseinsatz nicht mehr benötigen, vielleicht dafür jemand anderes in Afrika. Die Hydraulikanlage kommt komplett raus.

https://mb407.wordpress.com/2020/07/29/projekt-unimog-hydraulik-entfernt/

Danach ging es an die Erstellung einer Einkaufsliste und dem Beginn der Karosseriearbeiten

https://mb407.wordpress.com/2020/08/03/projekt-unimog-karosserie/

Die Hydraulikteile verkauft man eher in der Hauptstadt und auch gesuchte Materialien und Reifen gibt es nur dort… also ist der erste Urlaub schon fix. Meinen Helfer nehme ich gleich mit zurück in seine Heimat.

https://mb407.wordpress.com/2020/08/08/einkaufstour-in-die-hauptstadt-lome-urlaub/

Mit nun endlich auch passendem Werkzeug ausgestattet konnte ich das Fahrzeug weiter auseinandernehmen und bin nun an dem Punkt angelangt wo es nur wieder aufwärts gehen kann. Die Bremsanlage hier mal thematisiert:

https://mb407.wordpress.com/2020/08/13/projekt-unimog-406-druckluftunterstutzte-scheibenbremsanlage/

Mit dem aktuellen Blog (Stand August 2020) sind wir nun bei den Schweißarbeiten angelangt und wie erwähnt geht es nun wieder an den Zusammenbau. Erst will ich die Technik ausgiebig testen bevor es an den Aufbau der Wohnkabine geht. Das Fahrerhäuschen hat auf jeden Fall Bedarf vom Rost entfernt zu werden, die Zeit ist günstig.

https://mb407.wordpress.com/2020/08/22/metallverarbeitung-in-afrika-abenteuer-schweisen/

Projekt UNIMOG wird also Stück für Stück in die Tat umgesetzt und im Schrauberblog zu verfolgen sein.
Klar hat der Kraftprotz auch seine eigene Facebook Seite und kann dort abonniert werden.

UNIMOG 406 in Afrika