Letzte Etappe zur Algarve

Ich schlief also unweit der Landstraße in den Süden und hatte nun echt Bock endlich am Zwischenziel anzukommen. Bedeutet zwar ne Menge Arbeit für mich, aber ich freue mich auf die Fortführung meines Projektes. Man kann es ahnen die nächsten blogs dann wieder vom Basteln und den alltäglichen Fortschritten am Weltreisemobil.

Doch bis dahin vorbei an Grandola mit Kurs auf Sines. Da ich die nächsten Tage sicherlich gut eingespannt bin will ich hier mal bei Intermarche, Aldi und Pingo Doce nach Lebensmitteln schauen… aber nix zugänglich, dafür wieder Treibstoff in Massen. Hab echt genug, soviel verfahre ich in nächster Zeit nicht. Dann also mal durch die Stadt und ans Wasser. Das Flair hier definitiv schon wie gewohnt und entspannt, ne Menge Busreisende und Camper unterwegs, willkommen in Portugals Süden.

Kurzer Sprung in den Atlantik und mehr gibt es für mich auch nicht zu erledigen hier. Über Cercal do Alentejo nach Vila Nova de Milfontes wieder zur Mittagspause ans Wasser. Stadt nördlich des Flusses, Strand am entspanntesten also südlich davon. Stellplätze ohne Ende und das Wetter ideal für ein Nickerchen am Sand während Atlas Steine schubst und seine Position durch bellen preisgibt. Freiheit für alle Beteiligten.

Die Gegend kommt mir wieder bekannter vor, Die Vegetation aber spärlicher als im Norden.

Auch wieder in bewegten Bildern, wenn auch der Standort des Telefons etwas verrutscht ist und weniger Straße zu sehen ist als geplant. Diese blöden Kreisverkehre und Geschwindigkeitsbuckel aber auch überall. Ne eigentümliche Erfindung hier unten sind aber sinnlose rote Ampeln vor Ortseingängen, soll die Leute zum abbremsen animieren… man kann es aber auch drauf ankommen lassen, die schalten meist fünf Meter vorher auf grün um. Sollte man aber wirklich nur machen wenn die Ampel nicht an einer Kreuzung steht, kann böse enden. Wie gesagt, hier mal nen clip.

Video roadtrip clip Algarve

Odemira steht auf dem Plan und somit bekanntes Terrain und erwarteter Erfolg bei der Tonne hinterm Lidl, genug Obst und Gemüse für eine Woche, kann also losgehen.

Und dann ist es auch nicht mehr weit durch Aljezur nach Barao, dort steht meine Walküre und wartet sehnsüchtig. Heute jedoch passiert nix mehr, ankommen, Begrüßen und einrichten. Unweit der alten Garage vom letzten Winter kam sie gut bei nem Kumpel unter und stand den Sommer an der Sonne, hat dem Holz nix getan, alles super.
Und mein Kumpel Inti der parallel sein TinyHouse auf den alten Peugeot bastelte ist auch hier gelandet und die Gang immerhin in Zweidrittel Besetzung wieder am Start.

Die Zeichnung übrigens von Beth, die ihren Simon links, Inti mittig und mich rechts als crew verewigte, tolle Erinnerungen an die gemeinsame Zeit. Inti war auch in Deutschland und ist nicht viel weiter mit seinem Heim. Der letzte Stand nur etwas weiter als mal im blog zusammengefasst.

Blog Tinyhouse vom Nachbarn

Die Walküre also mit zwei Batterien bestückt und auf den Knopf gedrückt startete sofort, warum auch nicht, ist ein Mercedes!

Der Bastelplatz mit toller Aussicht und genügend Platz ringsum, sogar Strom, herzlichen Dank. Hätte sonst den ganzen Tag den Konverter im Bus laufen lassen müssen. Holzarbeiten verheißen immer ne Menge sägen und schleifen. Alle weiteren Details dann im nächsten Blog. Dieser hier ist noch für die Reise da. Ein paar Tage später machte ich einen Ausflug ins Alentejo und bin erstaunt was ein trockener Sommer der Natur so antut.

Auch der Santa Clara Stausee mit deutlich weniger Wasser als zuletzt gesehen. Die Runde irgendwie heimelig und nach drei monaten Abstinenz auch mal wieder schön zu besuchen. Auf dem Rückweg runter an die Südküste um hier mal nach dem Rechten zu schauen… Ozean noch da.

Wenn auch die nächsten Tage ein paar Wolken am Himmel erscheinen und es sogar endlich regnet, passt ja super dass ich grad unterwegs und nicht am Basteln bin. Die Natur freut sich und bedankt sich mit frischen Feigen die man überall am Straßenrand finden kann.

Und nur wenige Tage später herrscht hier wieder Sommer.

Schon echt bemitleidenswert, was parallel dazu in der Heimat ansteht:

In Portimao auch noch alles beim Alten und meine Quellen für das leibliche Wohl sind gut wie eh und je… Futter für ne Woche,

Nun kann es wirklich mit dem Bastelblog starten, bin heiß drauf und freue mich schon endlich kreativ zu schalten und zu walten.
Doch vorher noch ein zwei Runden Moped, oder zwischendurch, wie auch immer. Hab jetzt ja sogar Auswahl hier und neben dem Bobber was geländegängiges unterm Hintern.

Der Urlaub kann beginnen und das bissel Innenausbau wird schon werden.

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