Ist nicht leicht einen Düdo zu verkaufen

Es ist nie leicht den richtigen Bus für sich zu finden. Zur Zeit sind Vans, speziell Düdos begehrt und die Auswahl ist meist recht mau. Aber verkaufen ist auch nicht einfacher wenn man für sein geliebtes rollendes Zuhause einen adäquaten Ersatz hinterm Steuer sucht. Meine zukünftigen Pläne ließen es also zu, meinen MB407 der mich schon über 100.000km durch die Welt fuhr, der Öffentlichkeit anzubieten. Ein Onlineinserat mit Verlinkung in die entsprechenden facebook Gruppen um schonmal die richtige Klientel anzusprechen.

Meine Annonce hingegen hat schon etwas für Aufruhr gesorgt, und die Gemüter gespalten. Von Bewunderungen bis Anfeindungen war das feedback. hier mal im Original angehängt:

“Hallo Interessenten
Ich gebe wegen Weltreiseplänen meine treues Gespann der letzten Jahre in neue Hände. Siehe dieses Angebot bitte nicht als schnöden Verkauf, eine Bewerbung auf meinen Düdo samt Anhängsel ist notwendig. Ich beantworte keine Fragen, es ist alles ausführlich beschrieben, nur Terminvergabe zum persönlichen Gespräch! Übergabetermin wäre der Sonntag 25.August 2019 Tüv für beides neu, Fahrzeug sofort einsatzbereit.
Ein Düdo ist robust, haltbar und überall auf der Welt dessen Technik bekannt. Er fährt sparsam auch mit 100% Pflanzenöl und kommt auch ohne Allrad fast überall hin. Habe in 4 Jahren 100tkm damit absolviert und mehrfach Afrika bereist. Der Anhänger darf mit Führerschein B bis 750kg zusätzlich bewegt werden und ermöglicht so die Mitnahme von Motorrad oder anderem sperrigen Zeug was der Zuladung nicht passen würde. Er ist ein ehemaliger VW Caddy Eigenbau und wird beim Fahren nicht bemerkt. (nur zum Parken braucht man mehr Platz) Dazu gibt es auch ein Dach mit Heckklappe, man könnte ihn für bspw. große Hunde ausbauen, oder wie ich für Gerümpel, Fahrräder und Brennholz nutzen. Alle Details zum Fahrzeug und meinen Reisen auf http://www.mb407.wordpress.com
Zu den erstaunlichen Eckdaten des Mercedes T2: 6m Version mit Hochdach, legal abgelastet auf 3,5t mit 3Liter 5 Zyl. Motor und 88PS. Ich habe seit 2015 so ziemlich alles Technisch relevante an diesem ehem. Mercedes 407 erneuert. Vier neue Blattfedern, neue Vorderachse, Bremsen komplett ausgedreht und neu belegt, Kupplung samt Hydraulik neu, Tanksystem gereinigt, Einspritzdüsen neu bedüst und alle Lenkungsteile erneuert. Der Motorumbau für 23PS mehr hat alleine massig Geld und Zeit verschlungen, alles gut dokumentiert. Er hat keinen nennenswerten Rost da vor 10Jahren komplett neu gebaut und von mir vor zwei mit neuen Radläufen versehen.
Es sind zu viele Details die nur Experten auffallen, die lange Schiebetür ist ein Eigenbau und die Stufe darin ebenfalls. Die Heckgarage mit innen betätigter Jalousie bietet 2qm Kofferraum, bei mir als mobile Werkstatt genutzt. Der Grill steht wegen elektrischer Lüftung 5cm weiter vorne. Das Fahrwerk ist mit 10 und 8lagigen Federn, Höherlegung und verstärkten Dämpfern für den Offroadeinsatz vorgesehen. 380W Solar befindet sich auf dem Dach, 30l Solarthermie darunter. 240W LED Leuchtleiste vorne dran um aus dunkler Nacht per Schalter Tag zu machen.
Der Innenausbau ist modern und spartanisch, schadstoffarm aus Holz und Kork. Es wurde viel Wert auf Platz und Leichtigkeit gelegt. Trotzdem sind 5cm Isolierung samt Alukaschierung gegen Hitze und Kälte sinnvoll verbaut. Auch hier alles dokumentiert. Ein Backofen ziert die geräumige Küche, Der MuFu-Tisch mit Spühle ist klappbar und die Drehsitze bieten Sofa Kompfort. Es gibt ein Klo für Notfälle und mehr als genug Platz für Kombüse und Klamotten. Das ehemalige Kinderbett im Alkoven ist nun Schrank, könnte aber unkompliziert zurück gerüstet werden. Gesunder Schlaf ist wichtig, Federkernmatratze auf 140×190 im Heck über der Garage 360grad rundum Aussicht! Es gibt auch LED-TV mit PS2 und DVD. Beleuchtung komplett LED. Ein 3x3m Sonnensegel und Thermomatten für alle Fenster schützen vor Sonne und Gaffern. Ein Kanonenofen von 1901 heizt mit Holz und ist auch zum darauf Kochen gut.
Klar hat er auch Macken, immerhin 40Jahre alt. Beulen Kratzer und Dellen an jeder Ecke, ich nutze den im Wald und Dschungel, fahre durch Sandstürme und an den Strand. War immer ein sicheres und trockenes Heim. Die Plastikfenster haben Sprünge und die Schiebetür hakelt.
Nun das Topping zu meinem Angebot. Der/die neuen Eigentümer bekommen einen dreitägigen Workshop mit Erläuterungen aller technischen Aspekte. Außerdem eine gemeinsame neue Lackierung nach Wunsch. So gestaltet ist mein Düdo berühmt und kann nur in neuem Gewand eine neue Ära beginnen.
Noch was: Dieser Bus ist zum Reisen gemacht, wenn du ihn nur willst weil er hip ist oder als Statussymbol vor deiner Tür gut aussieht bist du hier falsch! Zum Wegstellen zu Schade, deshalb gebe ich ihn auch ab weil ich nun mind. zwei Jahre anders unterwegs bin.”

Die Resonanz war erstaunlich. Trotz grobem Aussieben durch harte Worte gab es binnen 24h 5000 Sichtungen und knapp 50direkte Anfragen. Ich hatte mit rund 20Bewerbern telefoniert und mit einigen schon Termine für die nächsten Tage ausgemacht. Die liebevollen Texte, die ich bekommen habe waren all die Mühen alleine Wert, es gibt sie da draußen noch, Leute mit Herz für alte Technik und für offene Worte. Träumer die ihre Zukunft und das Lenkrad selbst in die Hand nehmen wollen. Doch nur einer kann meinen Düdo bekommen.
Die Engagiertesten setzten sich auch quasi sofort ins Auto und kamen 500km nach Dresden, wo ich damals noch mit dem Tanzsaal beschäftigt war. Das Inserat war einige Wochen vor Übergabe angesetzt. Es klang unglaublich, wir waren uns alle grün und ich hatte ein gutes Gefühl, warum also länger suchen und die Auswahl schwieriger für alle Beteiligten gestalten, wir hatten einen Deal. Und ich hatte einen Plan

Die Woche vor meiner Abschiedsparty war für den workshop angesetzt. ich bereitete schon die Arbeiten am Blech vor und versiegelte erneut die Schweißnähte wo es nötig wurde.

Meine Party stand Samstag an und ich wollte in den kleinen Fridolin umziehen damit ggf am kommenden Tage schon in den Süden gestartet werden kann. Es war also nicht mehr viel Zeit und trotzdem war die Idee eine zusätzliche Schicht Steinschlagschutz aufzutragen eine gute. Vielen Dank an den Konstruktivisten dessen privaten Club im Hintergrund ich für meinen Abschied nutzen konnte. Upcycling location mit Dachterrasse, was passt besser.

Wir hatten also einen abgelegenen ruhigen Ort mit Strom und Techniküberarbeitung sowie Lackierung standen an. Es war eine lustige und lehrreiche Situation und meine Entscheidung wurde bestärkt die Richtigen gefunden zu haben. Die erste große Probefahrt fand gemeinsam zum TÜV statt. Ziemlich überzeugt vom Zustand meines Busses gab es aber doch ein unerwartetes Hindernis. Ungleichmäßige Bremswerte an der Hinterachse. Der erste Verdacht bestätigte sich, undichter Simmerring und deshalb Öl der Lager auf den Belägen, bremst nicht gut… Eine erste schnelle Reinigung scheiterte und wir sollten zum nächsten Termin wieder kommen.

Auf der Rückfahrt hatte dann auch das Wüstenschiff mal ein Wörtchen mitzureden, Gasannahme verweigert, Filter dicht. Wenn das mal kein Zufall ist, die letzten 2000km in Deutschland ohne Probleme und davor die Fahrt 4000km mit 100% Frittenöl aus Portugal, dort zuletzt die Filter gewechselt. Wenn schon workshop, dann richtig. Auf der Landstraße live on the road Filterwechsel und Pumpe entlüften bis es weiter ging. Die ersten Zweifel kamen beim Käuferpärchen auf, trauen sie sich sowas zu? Für mich aber Routine also weiter im Text und die nächsten Tage wie geplant die Karosse neu lackiert. Farbwahl nicht auf meinen Mist gewachsen, ich hatte genügend grün, gelb und Rottöne kostenlos aus meinem Fundus zur Auswahl… es wurde aber irgendwie blau vom Farbenfachhandel, naja…

Aber so ist wohl das Gefühl beim Abschied. Mit dem beigefarbenen Dach kann ich mich ja noch arrangieren, aber nen Schlumpf drunter macht das Wüstenschiff eher zur Meerjungfrau. Nicht mehr meine Entscheidung. Der Bus ist ja verkauft.

Die Party war auf jeden Fall ein toller Abschied und viele alte Freunde kamen mit Andenken und bekamen im Gegenzug einen Überblick meiner Afrika Erfahrungen und wie ich mir die Weltreise vorstelle als DiaShow. Der kleine Bus wurde von meinen Dresdner Freunden geliefert, die sich die Tour und Sause nicht entgehen lassen wollten.

Für den Rückweg war auch auch gesorgt, mein Stricher, der alte Benz geht dort in Pflege und zaubert ein breites Grinsen auf Gesicht meines Kumpels der ebenfalls ein Faible für altes Blech hat.

Sonntag brachte dann aufräumen und in den Fridolin umziehen. Und es wurde knapp mit all meinem Zeug aus nem Bus mit 2qm mehr Wohnfläche. Doch ich bin zuversichtig.

Am großen wurde parallel weiter gewerkelt und dir nächste Fahrt zur Nachprüfung stand auf dem Plan. Neue Beläge von Mercedes nun auf der Hinterachse, alles dicht.
Wie kann ich es anders beschreiben als Schicksal, ich kürze mal ab. Die Fahrt endete erneut mit Spritmangel im Großen. Ich bin im Fridolin vorne weg um meine letzte Tour in die Scheune von nem Kumpel zu machen, da verschwand der Schlumpf am Horizont des Rückspiegels. also zurüpck, entlüften und Ursache suchen, ohne Befund und ich hab ihn zur nächsten Tanke gefahren. Da alle Filter frisch sind könnte es nur Luft in der Leitung durch kaputte Schelle oder Dreck im Tank sein. Da ich alles fest hatte musste also schnell mal der Tank raus. Die beiden waren sichtlich und verständlich genervt. Für mich aber Routine, vier Schrauben der Halter ab, Tank runter und den Geber oben rausgenommen… Siehe da, sauber wie zu erwarten, hatte ich ja in Portugal erst gespült… Den Rest der Strecke übernahm ich den Großen und es rollte gut, er zog und rannte.

Wie Schicksalsschlag Nummer zwei war beim Tüv mal nicht sonderlich viel los wie üblich und der Prüfer hat früher Feierabend gemacht… ganz was seltenes. Termin also verpasst und die Bombe platzt. Ich kann es niemandem verübeln nicht gegen böses Omen oder Karma anzutreten zu wollen. Es hat nicht sein sollen und die beiden fühlten sich vom Bus überfordert. Wir haben beide Zeit und Energie investiert und machten unseren Vertrag rückgängig. Der Bus war wieder Mein.

Und blieb jetzt beim Tüv bis zum nächsten Termin stehen, muss sowieso im Fridolin mit Anhänger weiter. Die Beiden nahmen die Bahn zurück und wollte nun mit dem Rucksack losziehen… wie gewohnt. Ich musste im vollgepackten Fridolin meinen Weg an die Ostsee weiter führen. Habe dort noch etwas wegzubringen und bin am kommenden Tage zurück. Es war eine tolle Fahrt und der Kleine hat sie gut gemeistert. Fährt sich super und ist auch echt hübsch anzusehen.

Doch was mir aufgefallen ist, ein Meter weniger Bus sind für meine Bedürfnisse mit Baumaterialien nach Portugal echt zu wenig. Selbst meine Bananenkisten Stauraum erweiterung unter der Matratze ist vollkommen ausgeschöpft und es müsste noch so einiges mit.

Immerhin kommt definitiv eines nicht mit nach Portugal, “Today is a good day” ist leider zu klobig für die flache Scheibe der Walk+re, findet dann später wieder im Breitmaul seinen Platz. Wir also eingelagert auch wenn mich einige Freunde danach gefragt haben 🙂

So konnte ich also die langweilige Zeit auf der Autobahn grübeln und alles Geschehene verarbeiten. Vielleicht soll ich mich doch nicht vorschnell vom Wüstenschiff verabschieden und Fridolin in Deutschland verkaufen. Eine Annonce ist schnell geschaltet und bei einem anscheinend viel zu geringen für mich aber nach Investition und Ausgaben berechneten Preis trudeln die Interessenten im Minutentakt ein. Noch auf der Fahrt mache ich die ersten Termine und hoffe diesmal die richtigen für den Bus zu finden. Ich hätte fast schon einen Zuschlag per Telefon gegeben, so sehr wollten einige diesen kurzen hohen Düdo. Einer gefiel mir von seinen Zielen und Erfahrungen als der perfekte Kandidat doch zu weit weg um spontan zu erscheinen und andere Termine standen schon. Gruß nach München, man sitzt in der Zwickmühle es allen fair zu gestalten, und nicht jemanden ohne Chance weit anreisen zu lassen.

Ich lag richtig denn der zweite Termin nutzte die Gelegenheit an Ort und Stelle zuzusagen. Das erste Pärchen wollte sich das etwas überlegen und die Zusage kam leider 30Minuten nach dem Handschlag mit den neuen Besitzern, eine gute Wahl und hoffentlich der Einstieg in die erweiterte Freiheit auf eigener Achse.

Zwischenzeitlich holte ich noch meinen Bus vom Tüv ab. Es war nicht ganz einfach und er bestrafte mich für die Affäre… von Trennung kann nicht die Rede gewesen sein. Die Werkstatt wollte ihn zum Test vorab schon auf den Bremsenprüfstand fahren und bekam ihn nicht an. Ich ahnte die Ursache und merkte dass sie die ESP leer georgelt haben. Es lag also wieder am Kraftstoff. Ich entlüftete und probierte ein paar Sachen, beschloss die zusätzliche elektrische Pumpe als Ursache auszuschließen und demontierte sie… und ich bemerkte am Zulauf davon einen… FUSSEL im Schlauch. Das Teil hab ich leider nicht fotografiert, es war eher ein Pfropfen aus Angelschnur und ein paar Haaren, etwas Lackkrümel und ein paar Rostpartikeln… Ursache entdeckt. Mein facebook name “Fussel Philipp” also gerechtfertigt und mein Bus setzte mir ein unübersehbares Zeichen. Es war also Schicksal und die etwas längere gemeinsame Zukunft beschlossen. Ich darf mich also offiziell noch ein paar Wochen mehr auf die Trennung und den Umzug zur Walküre vorbereiten.

Zumindest war die Zeit dran mal alle Kleinigkeiten am 407 anzugehen. So ist das Scharnier der Schiebetür getauscht und läuft wieder wie Butter. Auch die Lackplatzer und ein paar Dellen wurden behandelt und vor der langen Fahrt ist einmal komplett die Bremse überholt worden und alle Spritfilter sind nun auch neu. Einziges Manko nur… er ist jetzt blau.

Und das steht ihm gar nicht und mir erst recht nicht an. Da muss ich wohl noch nen Tag investieren und umlackieren, genug Grüntöne hatte ich den Beiden ja zur Auswahl gegeben. Das Happy End gilt übrigens für alle Beteiligten und sogar noch zwei mehr. Die abgesprungenen Käufer haben den Crafter von meinem Kumpel der mir den Schrauberplatz zur Verfügung stellte gekauft und sind damit gestartet. Ich glaube damit sind sie besser bedient. Bei egal welcher Kleinigkeit wäre es auch mit meinem wohl in die Werkstat gegangen.

Zusatz Nummer eins ist ein Kumpel der nen Auge auf meinen Anhänger geworfen hatte und sich nun darüber freuen kann.

Zusatz Nummer zwei ist eine Nachzüglerin meiner ersten Bewerber Runde fürs Wüstenschiff. Stand bei mir gar nicht mehr auf dem Schirm und hat die reanimierte Annonce zeitnah gesehen und sich prompt mit mir in Berlin verabredet.

Ich bin quasi fast mit dem Lackieren fertig und sie kannte den Bus ja schon, die neue Farbe sagt ihr sehr zu und auch die Bedingung ihn Mitte Oktober in Portugal abzuholen taugt für einen nötigen Urlaub. Sie ist Griechin und arbeitet zur Zeit an der Uni, will danach dann auf Tour gehen und hat nun den perfekten Reisegefährten.

Ein Fussel wird dann nicht mehr im Wege sein und dort finde ich sicherlich erneut die Zeit für einen kleinen workshop bei der finalen Übergabe. Vielleicht sogar genügend Frittieröl für die Rückfahrt 🙂
Auf jeden Fall bin ich glücklich, erleichtert und wie immer optimistisch. Alles wird gut, prädige ich ja immer.

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2 thoughts on “Ist nicht leicht einen Düdo zu verkaufen

  1. Jens says:

    Die letzten drei Absätze sind wahrscheinlich deine Schreibvorlage und wiederholen in Kurzfasung nochmal den langen Text davor. Hat mich etwas verwirrt, da du sonst sehr gut und strukturiert schreibst. 😉
    Ansonsten: Zum lesen eine schöne Story, Geschichten die das Leben schreibt. 🙂 Und wenn jetzt alle glücklich sind, dann hat es wohl so sein sollen. Ich wünsche dir eine gute Reise.

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