Der Sommer mal wieder eine Arbeitssaison

Zeit vergeht und der Sommer war mal wieder ereignisreich. Deshalb trat ich etwas kürzer mit neuen blogs auf der homepage. Die Vorfreude auf den nächsten Trip jedoch ist nun Ansporn genug. Wie gewohnt kam ich kaum dazu eigene Verbesserungen am Bus zu verwirklichen. Es standen einige Projekte für Andere an und viele kleinere Reparaturen bei Freunden und Bekannten. Muss auch sein und ließ meine Reisekasse wieder anschwellen. Auch trennte ich mich schweren Herzens von dem Spielzeug der letzten Tour, die GasGas fand einen neuen Liebhaber. Im Großstadtdschungel zur Nichtnutzung verurteilt war das die einzig clevere Entscheidung. Mein Traum war erfüllt, Zeit für den nächsten 🙂

Besitz bindet… und überhaupt musste ich mal ordentlich aufräumen. Der Postdüdo/Garagenbus musste schleunigst weg, Platzmiete angeschwollen. Das Projekt dann ohne einen Handschlag zum Einkaufspreis weggegeben. Ein Düdo der nicht dem Vanlife zur Verfügung steht. Der Käufer durfte keine Garage auf seinen Parkplatz stellen und brauchte was für die Fahrräder… außerdem gleichzeitig Spielauto für den Nachwuchs. Schon interessante Geschichte.

Rechtzeitig nach den Eisheiligen konnte auch die Gartensaison beginnen und ich dadurch im Sommer gut Früchte ernten. Ansonsten alles beim Alten, Containerfunde an jeder Ecke, Gebrauchtmaterialien für zukünftige Ideen und Spaß am Leben in Berlin.

Immer mal wieder auch mit Abstechern im Lande. Mein „Tanzsaal“ der Möbelkoffer 508, nun mit eigener Facebook Seite, steht bei nem Kumpel in Dresden und hatte Priorität noch vor notwendigen Arbeiten am Wüstenschiff. Ich brauche vor Abfahrt ja wieder eine Lagermöglichkeit.

https://www.facebook.com/Mercedes-508-M%C3%B6belkoffer-Tanzsaal-232266557407364/

Und einen Kurzurlaub an der Nordsee mit traditionellem Recycling Besuch in/nach Wacken gab es auch.

Das Metalfestival ohne Ticket nur am Rande und Sonntag zum „Abbau“ auf den Platz geschmuggelt. Neben Grillfleisch, Bier, Pfand und etlichen Konserven gab es ne neue Kühlbox, eine saubere Matratze und dem Üblichen was man so auf Festivals rumliegen lässt.

Dieses Jahr lohnte sich Zelte abbauen besonders. Erst Foto, dann einpacken und gleich ab in die Kleinanzeigen. Hätten die Ex-Besitzer nicht gedacht, dass ihre Kurzzeitunterkünfte nochmal ein anderes Festival erleben würden. Die Käufer wiederum über die günstige Anschaffung glücklich. Alle gewonnen.

Tradition hat auch der einmalige Stand auf einem Flohmarkt und war wieder mal in Spritgeld ausgedrückt erfolgreich. Balast in bare Münze umwandeln. Das muss ich aber echt nicht jedes Wochenende haben. Ich ließ die Nörgler meckern und plauderte lieber mit Gleichgesinnten die sich am Stand über alte Busse informierten und vom vanlife inspirieren ließen. Schon ein komisches Völkchen die restlichen Händler und Rentner die teils deine Ware günstig am Morgen feilschen um das Zeug später bei sich auf dem Tisch liegen zu haben.

Der Sommer war trocken und heiß, fast schon unangenehm. Ich hatte zwei größere Restaurationen, die vorzeigbar sind. Jeweils mit Karosseriearbeiten und neuem Lackkleid was bei 35grad aufwärts und ohne Schatten draußen rollen eine Herausforderung an Körper und Material war. Dem Sonnenstand folgend immer an der Schattenseite beschäftigt sein war die Aufgabe. Genug Schatten gab der große LP wo neben neuer Nase auch die Blattfedern überarbeitet werden mussten. Kompletter Service an Bremsen und Antrieb und damit hoffentlich ein zuverlässiges Reisemobil mit frischem H-Kennzeichen.

Wenn ich es schonmal anspreche auch der zweite Gigant präsentiert, der gut für Aufsehen sorgte. Ein 7Meter Düdo mit Hochdach und sehr schlechtem Blech. Es stand kippe zwischen Rettung oder Schlachtung und die Besitzer glücklich über das Ergebnis noch ein paar Jahre damit zu haben. Neuer Fensterrahmen hinten, Bleche und Matten an den Seiten, alles abgedichtet und auch etwas Service.

Zwei Schlachtungen und damit verbundener lukrativer Teileverkauf wurden nebenbei auch abgehandelt. Ein 407 und eine LP Feuerwehr lebt nun in Einzelteilen in anderen Fahrzeugen weiter.

Kann also keiner behaupten ich verdiene mir meine winterlichen Auszeiten nicht. Ich freue mich auf das ungewisse, was da vor mir liegt. Alles also wie gewohnt, ich berichte wieder regelmäßig von meinen Erlebnissen und Entdeckungen on the road. Noch knapp drei Wochen bis zur geplanten Abfahrt, ich hoffe es klappt alles.

Was noch so zu erzählen ansteht hebe ich mir für den nächsten Beitrag auf.

6 Gedanken zu “Der Sommer mal wieder eine Arbeitssaison

  1. Palme schreibt:

    Hey Phillip …Du hast ja mal ne Menge Arbeit, Spass und Abenteuer diesen Sommer gehabt. Immer wieder interessant bei Dir im Block vorbeizuschauen. FLASH hat gerade neuen TÜF bekommen „Ohne Mägel“, war auch ein gutes Stück Arbeit, aber dann den Tüffer glücklich zu sehen in Rehfelde war schon eine Messe. So nach und nach wird FLASH aber auch ein coooles PeaceMobil. Würde mich freuen wenn wir uns mal wieder sehen. Alles Gute für Dich auf Deinen Reisen.

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