Wartung, Pflege und Verschleiß

Ein Düdo ist nicht unkaputtbar, nur halt viel leichter zu reparieren und warten als andere Reisefahrzeuge…

Die letzten holprigen Pisten und Tausende von Kilometern haben ihren Tribut abverlangt, der Gute braucht Pflege welche über Ölkontrolle, Reifendruck checken und Abschmieren hinaus geht.

Fange wir bei den Beschädigungen an, meine Spurstange hat es wie auch immer irgendwo unterwegs verbogen. Resultat Spur verstellt und ein abgefahrener Reifen vorne. Eingebaut habe ich eine neue verstärkte Ausführung vom Mercedes. Der Ausbau mit großem Abdrücker weit einfacher als nur nem Hammer.

Das Einstellen der Spur der Vorderreifen mit professionellem Equipment doch eine Erleichterung und nun hoffentlich Ruhe beim Thema Lenkung, da alle Kugelköpfe noch ok sind – check Nummer 1 auf der laaangen 2doListe.

Die angesprochenen Karosseriearbeiten aufgrund der bröckelnden Radläufe und des Kratzers Am Pfeiler hier nun im Detail. Schweißen war notwendig aus Rost mach Blech… geht nur so. Unter dem fix kaschierten von vor zwei Jahren hat es auch fleißig weiter geblüht.

Naja, dann hoffentlich wieder Ruhe für ne Weile. Die Farbwahl steht noch aus, auf jeden Fall muss ne anständige Grundierung drüber um den Flickenteppich zu verbergen. Weißware auf Zeit… kunterbunt war es keine tragfähige Grundlage für den noch ungewissen Neuanstrich. Also wurde die schon länger angebrochene Grundierung bis auf den letzten Tropfen (immerhin knapp 4Liter) auf Dach und Seiten aufgetragen.

Die Lokalität nicht das perfekte Idyll aber der Hof der Busbasis als Selbstschrauber nutzbar. Wir hatten mal einen warmen regenfreien Tag erwischt und so konnte es auch schnell ans Finish gehen. Farbmischparty mal wieder angesagt. Diesmal gab es nen halben Eimer weiß, Moosgrün etwas gelb und Reste die im Neuerwerb „PostBus“ rumlagen. In Summe mal wieder ein grün, nur etwas (sehr viel) auffälliger und blendender – gewagt und irgendwie hip. mein Vorschlag grün-weiss wurde mit Empörung zurückgewiesen.

Also doch in bekanntem Stil mit etwas Abwandlung im Ergebnis

Das Braun für den Zierstrich dann mit restlichem grün aufgehellt wirkt in Kombination wie Minzschokolade… und genügend Rest für Anhänger und Ausbesserungen vorhanden.

Damit war dann auch der TÜV Segen gegeben. Die umfassenden Arbeiten im letzten Jahr hatten gelohnt und der Blick in die Bremsen ergab imernoch alles ok, nur ne Menge Staub der letzten 20tkm.

Reifenwechsel stand ja an, aus Not mal strassentauglich gesteckt, Zwischenlösung, ich hab da was im Kopf. Viele weitere Kleinigkeiten wurden realisiert, Ölwechsel, Düsenstöcke abdrücken und mit neuen Scheiben die müden Federn wieder auf 140bar gebracht.

Und weil noch nicht genug zu tun gab danach der Hauptbremszylinder auf und drückte Flüssigkeit in den Bremskraftverstärker. Neuteil nicht zu bezahlen, also Zeit zum Puzzlen und den Dichtungssatz verarbeiten. Glück gehabt und Schraubstock wie Werkbank sind besser als in der Natur.

Ansonsten war ich eigentlich den kompletten Sommer dreckig… wenn nicht Bremsstaub, Fett oder Lack an den Fingern kann auch Wachs für den Unterboden echt haftend sein. Alles hat ein Ende und der MB407 nun wieder mit einem guten Gefühl auf der Straße.

Falls jemand zu oben angerissenen Themen mehr input und Hilfestellung benötigt, schreibt mir ne mail / Kmmentar und ich versuche das auf Papier zu bringen. Gute Fahrt für alle DüDos.

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