Legzira Arches, Steilküste bizzarr

Mirleft ist ein irgendwie wohnliches kleines Örtchen. Eine Tanke wo wir Wasser auffüllen, ein Surfshop und eine Nebenstraße mit Marktständen und Klamotten. Die Bewohner sind wohl Touris gewohnt die Pleite sind und versuchen uns nix anzudrehen. Wir stocken unsere Vorräte auf und wollen eigentlich nur schnell wieder zu irgend einem Strand. Zu sehen gibt es hier nix weiter aber wir treffen einen backpackenden Berliner, der uns von einer kleinen Bucht erzählt, wo zuletzt ne “fette Party abging”. Die hätten wir auch so angesteuert, erste richtige Möglichkeit nach der Stadt und im Flussbett zu fahren nicht jedermanns Sache. Wir folgen also 2km dem Kiesbett und sacken nebenbei eine Menge Treibholz ein.

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Am Ende werden wir mit einem recht annehmbaren Strand belohnt. Unser Lager können wir aber nicht direkt auf dem sandigen Strand aufschlagen, wenn auch Reifenspuren von 4×4 ersichtlich sind. Die letzten 5% also die unseren Hecktrieblern fehlen.

Wir begnügen uns also mit der zweiten Reihe und schleppen die Wurzeln und Holzreste zum Strand, heute Abend gibt es nicht nur große Wellen wie von vielen Fischern prophezeit, sondern auch ein entsprechendes Lagerfeuer. Doch vorher wie üblich den Wechsel von Tag auf Nacht beobachten. Sonnenuntergang wird irgendwie nie langweilig.

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Der Platz war zweckdienlich und man könnte sich hier auch mehrere Tage in Ruhe aufhalten. Ein zwei Fischerhütten in der Nähe und wir bekamen etwas gesprächigen Besuch am Abend aber sonst echt abgeschieden. Der zerfallene Marabut direkt nebenan dient im Sommer wohl als Abstellort zur Strandgästebewirtung. Das wohl einzige Bild von hier vom Strand aus geschossen. Die kleine Pfütze vor uns ist das trockene Flussbett, das durch die hohen Wellen gestern vom Meer gefüllt wurde.

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Wir holpern wieder zurück durchs Oued auf die Straße und folgen dieser Richtung Sidi Ifni. Wir fahren recht planlos die Küste weiter nach Süden. Legzira wurde angesteuert und steht mit einer Attraktion auf der Karte hervorgehoben. Die Steilküste ist hier durch Landzungen ein wirrer Übergang von Meer zu Land. Von oben sieht man aber erstmal nix und in den Ort wollen wir auch nicht. Wir suchen einen Platz mit Meerblick und dem üblichen Luxus. Pisten von der Hauptstraße ab gibt es hier wenige und eine sticht ins Auge. Paraglider haben hier mal wieder einen spot geschaffen. Der Weg dorthin nicht einfach aber machbar für die ganze Truppe. Gefühlt sind wir über die Küstenlinie hinaus und können zurück auf den Küstenort schauen und wundern uns über etliche Fußgänger am Strand. Diese müssten eigentlich unter uns am Felsen kehrt machen… finden aber ihren Weg auf die andere Seite. Kein Wunder wir stehen auf einem gigantischen Bogen der hier die Attraktion ist.

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Man findet auch einen Pfad, der runter zum Strand führt und damit die tolle Aussicht vom letzten Bild. Der Sandstein ist hier durch die Kraft der Wellen in Form geschliffen und bringt interessante Perspektiven.

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Der Sonnenuntergang ist heute mal wieder besonders sehenswert und die verschiedenen Farben und Stimmungen sind nicht in nur einem Bild darstellbar. Bye bye Lebensspender, bis Morgen.

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Wir sind wieder vollzählig, also geht es im Fünfer-Konvoi am folgenden Tage weiter zu neuen Entdeckungen.

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