Gibraltar Tag 56 Kilometer 4015

Gibraltar…

Warum tut man sich den Stress in einem der dichtest bevölkerten Länder der Welt an… Das bissel Kultur ist an einem Nachmittag abgehakt, der Besuch bei den Affen mit dem Motorrad hoch auch recht schnell erledigt, NEIN. Calle und ich machen uns im Orangen Bus auf Beutetour zu den Speiseöltonnen die mir im letzten Frühjahr schon reichlich Treibstoff bescherten. Wir haben diesmal keine Fotos gemacht und uns auf die “Arbeit” konzentriert. Teamwork und Arbeitsteilung und ich würde behaupten wir haben alle Container besucht und die Essenzen daraus gewonnen. Ohne Übertreibung können wir behaupten 150l Treibstoff erbeutet zu haben. Die Fotoausbeute der restlichen Truppe Affen und Quatsch mit Aussicht auf den Hafen.

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Es wurde dunkel und die Anderen sind von den Erkundungen schon lange zurück. Man machte sich schon Sorgen, dass wir ausser Landes verwiesen wurden, hatten aber echt Spaß bei der Aktion. Christie immer noch auf dem Mopped unterwegs und auch sonst Unlust heute noch nach Algeciras zu fahren ließ uns das Risiko wagen nachts geweckt zu werden. (Denn wie beschrieben gibt es kein “camping” in Gibraltar und vier Busse bei der Einreise sind schon auffällig gewesen. Wir bleiben einfach an der Moschee stehen, haben ein WC in der Nähe und ne tolle Aussicht. Das Foto am Morgen:

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Der Sonnenaufgang dann also ohne Zwischenfälle erreicht ist die letzte Bastion des brittischen Reiches im Süden unser Ruhepol. Der Tag erwacht langsam, es gibt nen nahen Basketballplatz der von uns genutzt wird und im WC kann man auch super Geschirr spülen. Wir überlegten doch noch hier die Ölbeute zu filtern und sicher in Kanistern über die Grenze zu bringen. Doch aus Erfahrung interessiert die Ausreise niemanden. Alles auf den Anhänger (war ja Platz denn die SP läuft noch selbst) führen wir also direkt nach Palmones, unserem Beschaffungspunkt vor der Fährfahrt.
Auf dem Parkplatz vorm McDonalds, wo im letzten Jahr auch noch nen Lidl stand stört es niemanden dass auch mal ein paar Tropfen daneben gehen.

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Es gibt auch sonst gut zu tun. Die letzten Besorgungen im Baumarkt und auch der China-giga-store hat interessanten Weihnachtsramsch im Sortiment. Immerhin das erste und letzte Mal…

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Das Internet beim Goldenen M wird stundenlang ausgequetscht und eine unverhoffte Überraschung steht plötzlich vor der Tür. BigBlue und die Igels fahren morgen früh schon nach Tanger und treffen uns hier durch Zufall. Nach unseren gemeinsamen Etappen im letzten Jahr hatten wir uns im Sommer in Berlin getroffen und über den erneuten Wunsch runter zu fahren gesprochen. Man sieht sich in Marocco, inshallah.

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Am Abend wollen wir uns alle nochmal ordentlich die Bäuche voll schlagen. Das Asia Buffet, quasi direkt neben dem neuen Lidl hat uns im letzten Winter so gefallen, hier lohnt sich ein Besuch. Die Gruppe hungert schon vorsätzlich seit dem mageren Frühstück und erfreut sich an unseren Beschreibungen der da kommenden kulinarischen Leckereien.

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8Uhr öffnet das riesige Lokal und lässt die Meute herein. Wir haben einen gigantisch tollen Abend und waren sicherlich mal wieder spezielle Gäste. Es war für alle genug da und wie schonmal beschrieben ging die Auswahl international von kalt bis warm mit Sushi sowie frisch für Wok, Teryaki und Fleisch am argentinischen Grill über fruchtig, süß und cremig an der Dessertbar bis… eigentlich alles was man sich vorstellen kann ausser Schnitzel. Ein Traum für knapp 100,- zusammen im Team.

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Die Nachteile dieser, Orgie kann man es nennen, das stechen in der Bauchregion. Heute bewegt sich keiner mehr als nötig und die Busse schaffen wir 50m weiter in eine ruhigere Ecke des Parkplatzes direkt um am Morgen beim Lidl Bier zu kaufen, so der Plan.

Der letzte Tag in Europa
Die anstehenden Missionen für heute wie folgt: Farbe aus dem Baumarkt für Team Orange. Mountainbikes gegen 70er Jahre Räder der Gangschaltung wegen tauschen stand auf der Agenda der Zen Snail und bei uns war es die Garage umpacken. Ein Mopped sollte offiziell in Marokko einreisen und die Option offen halten die XT dort zu verkaufen. Da alle eingeführten Fahrzeuge im Pass durch eine Nummer verewigt werden würde das sonst enorme Einfuhrzölle nach sich bringen. Der Plan sieht also vor Rahmen samt Motor ins Heck zu stellen und gucken wo Räder und Gabelholme auf die Schnelle verstaut werden können. Dass die ganze Aktion so schnell und erfolgreich verlief hätte auch ich nicht gedacht. Die SP wie gemacht dafür und da ich bei Tetris schon immer gut war ging auch der Rest wieder in den Kofferraum.
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Eine ähnliche Aktion fand dann im Inneren statt und ließen einige Kisten Bier und Wein verschwinden, man muss ja vorbereitet sein… Ansonsten haben wir hoffentlich an alles gedacht und können uns nun um Tickets kümmern. Die Preise haben wir schon von voraus eilenden Busreisenden erfahren, bei Carlos kann man aber auch verhandeln und ich bin erstaunt über den Rabatt von 10% weil wir uns mit einem Schlag um vier Busse kümmerten. Die obligatorische Tüte Wein mit Kuchen gab es obendrauf und nach einer lustigen Stunde bei Viajes Normandie hatten wir unsere Fährkarten in Händen und Morgen 9Uhr einen “Termin”.

Da wir alle nicht so scharf drauf sind Morgen früh auf zu stehen und uns ungewiss durch den Verkehr zu kämpfen fahren wir einfach jetzt schon zum Hafen und übernachten dort. Aus Erfahrung wäre da möglich und hat so auch super funktioniert. Nach dem ersten Ticketvorzeigen im Wartebereich der einzelnen Fährgesellschaften stand der Tross also über Nacht und war voller Vorfreude. Zusätzlich ist Vollmond

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