Granada Tag 42 43, Kilometer 3591

Wir befinden uns also in der Tapas-Hauptstadt Granada und wollen heute Abend mit C&C um die Häuser ziehen. Die Mädels haben eine Liste mit veganen Tapasbars aus dem Internet gefischt und wir sind mit unserem Parkplatz ganz zufrieden. Das Zentrum nicht weit und bei Einbruch der Dunkelheit sind wir bereit für einen kulinarischen Abend.

Man kann sich diese Kneipenkultur wie folgt vorstellen: Man betritt eine Bar und ordert ein Getränk, bekommt dazu einen Teller (Tapas) mit Köstlichkeiten, die man entweder aus einer Liste wählen kann oder nach dem Zufallsprinzip aufgetischt werden. Das günstigste Bier ist ein Cana (0,25l) und kostet um die 1,50. Wir werden also heute etwas für die Konjunktur der Region tun. Den Durchblick bei den Öffnungszeiten haben wir nicht, manche öffnen erst nach 8, einige schließen dafür schon gegen 10.

Wir sind aber mit den besuchten Bars ganz gut gefahren und gegen Mitternacht recht amüsiert zurück. Die zuletzt besuchte Bar Oju war der Hammer und ich glaube wir haben die ganze TapasKarte durchprobiert.

Es befinden sich nur noch wenige Autos auf dem Parkplatz und die Einweiser haben sich auch verzogen, sollte ne ruhige Nacht werden. Die Autobahn ist weit genug weg und erst ab 8Uhr begannen Autos in der Nähe zu parken.
Der kommende Tag verspricht etwas Sonnenschein, die Wetterlage soll sich allgemein bessern und wir erwarten heute Verstärkung. Ich bleibe bei den Bussen während die Mädels ne Runde sightseeing machen. Calle hingegen sorgt für Aufstockung unserer Futtervorräte und geht wie in alten Tramperzeiten mit Rucksack bewaffnet die Frutterias und Bäcker in der Umgebung ab. Der Erfolg beim pre-dumpster-diving (er fragt nach Altem was nicht mehr verkauft wird) kann sich auch sehen lassen.

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Unser französisch-kanadischer Kumpel vom letzten Trip ist diesmal mit Freundin und größerem Van dabei. Wir mussten uns ja kurz vor der Überfahrt nach Marokko trennen, da er in Nizza zum arbeiten erwartet wurde, dieses Jahr ohne Termine wird das ein Spaß. Der kleine “El Compacto” hat ausgesorgt, stilecht trotzdem und sein Zen Snail J9 findet auch ne Lücke.

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Nun sind es also kurzfristig drei Mobile die den Parkplatz okkupieren. Nach der Lagebesprechung machen Mike und Ich uns mit den Moppeds auf den Weg nach alternativen Stellplätzen zu suchen. Diesmal hat auch er was motorisiertes dabei, dem Mobil gerecht ein Honda Chaly Moped. Unser dynamisches Duo ist also wieder bereit für neue Entdeckungen und wir düsen quer durch die Stadt, hoch zur Alhambra und durch Almacin zurück zur Basis. Leider haben wir nix passendes gefunden und beschließen noch ne Nacht hier zu stehen.

Für drei von uns ist die Tour die Fortsetzung vom letzten Januar, und wir haben sogar einige Bars erneut im Visier. Die kleine unscheinbare mit den Tausenden Jesus-Fotos liegt genau gegenüber von Los Diamantes, einer weiteren Empfehlung für echte spanische Tapas. Schlürf.

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Es müsste Montag Abend sein, für uns und nen Abend in Granada völlig egal, man kann immer Spaß haben.
Das Thema Sightseeing kam zum Ende des Ausflugs auch nochmal gebührend auf den Plan. das Wetter spielte mit und zumindest 5 von 6 kamen früh aus dem Bett und auf die Räder. Die Altstadt Albacin und das dahinter liegende Sacromonte muss man gesehen haben, der Blick rüber auf die Alhambra und runter auf den Rest der Stadt. Die kleinen Gassen mit blühendem Leben und die Höhlenhäuser am Berg, Geburtsstätten des Flamenco.

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Als Fußgänger kann man sich hier schnell nen ganzen Tag verlaufen. Dank der Pedale war es ein effektiver dreistündiger Trip der die Resterscheinungen vom gestrigen Abend zügig verschwinden ließ. Die Gruppe passt also auch gut zusammen, freut uns.

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Noch eine Nacht wollen wir hier aber nicht versacken. Wie erwähnt will Team Orange heute noch nach Cabo de Gata und wir anderen nochmal nach Santa Fe. Das Wetter passend und nochmal ein letztes Bild vom passablen Stellplatz.

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Da wir einige Tage an den Quellen bleiben wollen wird nochmal Nachschub benötigt geht’s zum Lidl. Die Beute aus Atarfe war großzügig und machte den kleinen Umweg allemale lohnenswert. Mal etwas ins Detail gegangen gab es ne Menge Obst und Gemüse, sowie Mehl und Tomaten… spricht für ne anständige Runde selbstgemachter Pizza auf dem Grill. Die Deko-Blumen schmücken dann bald unsere Karawane Hippiemobile und wie gewohnt das Motto…

“TODAY IS A GOOD DAY”

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