Santa Fe hot springs Tage 40-42

Ich glaube dies ist ein Ort in Spanien den jeder Bus-Reisende kennt. Die heißen Quellen unweit von Granada. Die beiden waren noch nie hier, wir haben diesen coolen Ort im letzten Jahr schon besucht. Wir sind also gut versorgt und verpflegt, das Gebiet befindet sich 5km vom nächsten Ort entfernt in einem nicht mehr bewirtschafteten Olivenhain. Würde sich auch nicht lohnen, da er wie nen Pilgerort von Einheimischen und Bussen befahren wird. Es liegt auch wie üblich Müll in Massen rum, immerhin stehen diesmal Tonnen in der Umgebung, aber randvoll.
Beim letzten Besuch hatten wir der Ruhe wegen einen Platz am Anfang des Getümmels gewählt, heuer ist irgendwie weniger los, kann auch an den Bodenverhältnissen liegen. Aber ein Tag Trockenheit reicht um den Lehm wieder in eine feste befahrbare Masse zu verwandeln. Die Auskundschaftung zu Fuß ergab: Alles oder nichts, wir haben was ganz vorne mit Blick aufs Wasser entdeckt. Die Mühen haben sich gelohnt.

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Filmriss, keine Ahnung, wir hatten ne Menge Spaß und blieben ein paar Tage ich glaube es waren drei. Das warme Wasser am Morgen und am Abend, Lagerfeuer und die üblichen Aktivitäten wie Sport und gemeinsames Kochen. Hippie Lifestyle. Dieses Jahr sind viele Deutsche hier, dafür fehlen die verrückten französischen TechnoPunks und die Nächte sind ruhig. Unseren Nachbarn vom Hügel nebenan kenne ich vom letzten Jahr schon, es gibt viel zu erzählen während man den Tag sitzend in 40° verbringt.

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Der alte Herr sollte sich auch mal nen blog zulegen, ich glaub aber dafür reicht das Internet nicht aus, er reist seit er 17ist und hat früher die günstigen Gelegenheiten genutzt um alte DüDos (fast geschenkt) nach Nepal oder Burkina Faso gefahren und verkauft. Ist schon auf Eseln durch den Maghreb gereist und freut sich über Gesellschaft. Ich glaube er sitzt den ganzen Tag im Wasser und hat immer jemanden zum Quatschen da.
Wir haben aber noch einen anderen Zeitvertreib, Die umliegenden Wälder laden ein zu Motorradtouren. Damit sind wir nicht alleine, der “Park” wird von einigen Motocross und auch Mountainbikern befahren. Die aufgeweichten Stellen echt durchpflügt. Ein Spaß wenn man sich über das Vollbad danach keine Sorgen machen muss.

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Aber auch diese Etappe hat irgendwann ein Ende, wenn auch nur für absehbare Zeit. Unsere französischen Freunde haben es mit ihrer “Schnecke” über die spanische Grenze geschafft. Wir wollen uns in Granada treffen und einen sehr gelungenen Abend vom letzten Jahr wiederholen. Es wird also gepackt aber nicht komplett wie üblich, Christie bewegt die XT hinter dem Tross gen Stadt um dort mobil zu sein.

Der Weg hinaus aus den Oliven ist dank Vorbesichtigung auch kein Problem, Option bei Steckenbleiben ist nur der Trecker vom Nachbarn mit 15,-€ Selbstbeteiligung. In den letzten doch recht verregneten Tagen war dafür Hochkonjunktur.
Keine 15km später befinden wir uns nach den häßlichen Vororten in Granada. Die Parkplatzsuche war im letzten Jahr mit Begleiter “El Compacto” ein Witz.

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Diesmal aber zwei Busse und einen Dritten in Erwartung, das kann nicht gut gehen. Park4night hat wieder mal ne tolle Lösung parat. Und dazu noch einfach zum wiederfinden. Westlich an der Kreuzung Fluß vor Autobahn ist eine kleine Sackgasse, da die Straße nicht hinter der Brücke weitergeht. 2km vom Zentrum entfernt und gratis, ab Nachmittag ist immer ein Plätzchen frei. Hier verdienen sich private Einweiser ne Mark extra, versuchen aber erst gar nicht bei uns Hippies nach Kohle zu fragen. Die wissen auch noch nicht wie lange wir bleiben…

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