Burgos, Tag 29, Kilometer 2892

Man kann nicht meckern, die Hauptstraße vor der Nase aber nachts ruhig. Mich weckte wohl eher der Entdeckerdrang. 6:30 also Spaziergang in der Dunkelheit. Burgos schläft noch und das macht auch das besondere aus in diesem Moment. Schöne Bilder ohne Passanten, der Kerl hier aus Metall muss als Modell reichen.

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Die Kathedrale recht hübsch, reiht sich also in unsere Foto-Kollektion ein. Passende Beleuchtung und die Gassen rings herum auch sehenswert. Ab und zu und immer häufiger regt sich auch schon die Putzfrau oder der Straßenfeger in der Nähe.

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Aber alles in allem echt ruhig und eigentlich gar nicht so kalt wie erwartet. Letztes Bild im Halbdunkel, der Tag erwacht und die Stadt synchron mit ihm.

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Zurück am Bus dann der übliche Morgen mit Lesen und schreiben, Bilder sortieren etc. Beim Frühstück dann schleicht eine gelbe Warnweste um den Bus herum, Knöllchenfritze. Ein Gespräch fällt wegen Sprachbarrieren aus, was er aber will ist klar, ich soll nen Ticket ziehen… wir wollten eigentlich gleich abfahren, für die letzte halbe Stunde schmeiß ich aber mal 20ct in den Automaten, nicht bevor das Kennzeichen eingegeben wurde, muss man auch erst mal wissen. Guten Gewissens blockiere ich nun also meine vier Lücken bei steigendem Andrang auf dem Parkplatz, war halt doch nur park4night gut.

Der Plan sieht vor Christie an der Kathedrale abzusetzen und irgendwo am Straßenrand zu warten. Sie mach ihre Runde für ne halbe Stunde.

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Die Zwischenzeit vertreibe ich mir mit Sammeln. Man glaubt es kaum, auch hier findet sich massig Speiseöl und meine Platzreserven sind bald voll. Gestern schon haben wir 15Liter verfahren für heute steht nochmal ne Gewaltetappe mit frisch Gefiltertem an.

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Es geht gegen Nachmittag wieder auf die Autovia direkt der Sonne entgegen. Zwischen hier und Madrid ist nicht nur gefühlt, sondern auch real kaum was zu berichten. Einige steilere Anstiege dazwischen und das auf einer vergleichbaren Autobahn mit entsprechendem Verkehr. Was soll’s, es läuft.
Doch zieht sich zeitlich ganz schön hin, eigentlich wollten wir heute noch in die Stadt zum Sport und dann schnell wieder südlich raus aus dem Moloch. Zu spät, also ist ein Zwischenstop ratsam. Wir finden einen Rasthof knapp 15km vor Madrid, ein gigantischer Parkplatz hinterm goldenen M, aber niemand da. Wir machen uns also breit und erfreuen uns am Empfang im Bus.

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