San Sebastian, Tag 28, Kilometer 2666

Sehr schöner Platz hier, die Nacht ruhiger als erwartet, ein Toilettenhaus in der Nähe und ein Auslaufgebiet direkt hinterm Bus. Ab gehts mit Hund auf den Berg, der Regen macht ne Pause. Urgull heißt der Hügel und Park, schon immer Festung für die Stadt gegen das Meer.

Direkt dahinter Hafen und Altstadt, angrenzend der Stadtstrand wie eine halbrunde Sichel und ebenso ein Hügel am anderen Ende, dazwischen ne kleine Insel, hier hätte ich mich auch nieder gelassen. schöne ruhige Bucht.

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Und auf der anderen Seite vom Hügel auch ne schöne Aussicht. Die auf dem Titelbild zu sehen ist. Ich mache meine Runde runter in die erwachende Stadt, die ersten Leute die mir an diesem Sonntag begegnen sind alle in Trainingsklamotten gekleidet. Ich fühle mich schon als Aussenseiter und habe Respekt vor der… ach Blödsinn, hier ist auch die Hauptstrasse gesperrt und ne Tribüne aufgebaut. Marathon oder ähnlich also.

Mich zieht es aber mehr zu einer gestrigen Entdeckung, einer orange Mülltonne, kein Scherz. Das verheißt ne Menge Einsparung, wenn’s klappt. FrittenölRückgabeBehälter und damit Treibstoff für unser Gespann. Ich hab mich nicht geirrt und man kommt sogar bequem durch die Öffnung, fahren wir also später vorbei zum Einpacken. Der Blick von oben dann die Erkenntnis: Solarpaneele sind die Tage hier wirklich nur unnützer Balast.

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Erstmal zurück zum “Camp” um mit Gesellschaft nochmal den Hügel zu erklimmen. Diesmal bis ganz hinauf zur Statue. Die Mädels mit sportlichen Ambitionen und ner Runde Jogging danach, die Kerle sind mit Gepäck und Kameras für den kulturellen Teil zuständig. Neben dem Weitblick gibt es noch ein städtisches gratis Museum über die Entwicklung und Geschichte. Interessant illustriert und die Anstrengung da hoch wert.

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Zurück zum Bus und zusammenpacken. Die Abfahrt verzögerte sich etwas wegen den Abbauarbeiten der Veranstaltung. Praktisch, dass ich direkt neben dem gwünschten Container in Ruhe die gesichteten Kanister einpacken kann. Hat wohl ein Gastwirt aus den umliegenden Tapas Bars abgeladen, 65Liter und ne Paella Pfanne auf einen Schlag, Super.
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Thema Tapas schon wieder… hatte gehofft das erst ab Granada hören zu müssen. Christie ließ sich aber umstimmen hier noch ne Nacht zu bleiben da wir auf dem Rückweg nochmal hier vorbeikommen.

Die gesuchte Route war dann der kurze Weg durch Madrid über Burgos als nächstes Ziel angesteuert. Die Straße langweilig und zweispurig, aber relativ flott über die Hügel in Küstennähe ausserdem regnet es wieder und lädt nicht zum Verweilen ein. Vitoria Gasteiz passieren wir trotzdem mit einer üblichen Querung und nem kurzen Stop beim Internetanbieter.

Die Recherche hat aber für Burgos sehenswertes versprochen und auch nen Parkplatz scheint in der Nähe zu sein. Auf knapp 1000m Höhe stellen wir uns auf ne kühle Nacht ein und planen die letzte Etappe im Dunkeln direkt zum Schlafengehen anzukommen. (Auto warm und so…) Klappte und war ein ruhiges Plätzchen südlich des Flußes unweit der Kathedrale.

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