Capbreton, Tag 24 Teil 2, Kilometer 2598

In Soorts Hossegor vor Capreton waren wir also angekommen.
Die Ortschaft ist die Surfermetropole hier unten. Hab ich im Frühjahr gesehen, wollte ich Christie zeigen. So richtig haben wir keinen Plan, ausser heute nochmal online zu gehen. Ich muss mal die Karte und das Navi checken wo genau hin, also kurz am Straßenrand anhalten. Leichter gesagt als was Passendes gefunden, der Bereich hier entpuppte sich als klitschnasser Treibsand, hätte man der großen Pfütze auch ansehen können, nur sowas erwartet man nicht in einer Ortschaft am Straßenrand.

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Wir steckten also fest… immerhin das erste Mal auf dieser Tour. Dafür aber ziemlich gewaltig, wenn auch der rettende Asphalt nur 5cm entfernt ist. Ich koppel also mal den Hänger ab und hole Klappspaten sowie Sandbleche raus. Das nervige an der Aktion… es beginnt mal wieder zu regnen, das sind so Momente, wo man denk: Was soll der Scheiß überhaupt.

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Sandbleche? Die ersten Versuche enden unbefriedigend, wenn auch wieder Erfahrungen gesammelt wurden. Vorwärts ging in dem Falle wirklich nicht. Also mal in die andere Richtung, dabei gab es dann Hilfe von zwei Franzosen im Kleinwagen, die mal mit schieben wollten. Nach kurzem probieren gaben wir es auf, ich dankte und meinte ich warte lieber auf nen großes Fahrzeug zum rausziehen, meine Power hatte nicht ausgereicht den Karren aus dem Dreck zu ziehen, wollte nicht die Kupplung killen.

So zog ich also auch noch das Abschleppseil aus der Garage und wurde wenig später von einem Sprinter (Surfschule) wieder auf den festen Untergrund befördert. Wie gesagt, eine Erfahrung und vielleicht der Wink mit dem Zaunpfahl diesmal nicht versuchen quer durch die Wüste zu fahren… Meine Sandbleche / Alu-Auffahrrampen haben sich dafür aber gut geschlagen und ihr Debut erlebt.

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Im Ort irgendwie gähnende Leere, war im Frühling schon nicht anders, ist wohl echt nur im Sommer Betrieb hier. Wir kehren mal bei der Touristeninformation in Capbreton ein, gleich im Anschluß an Hossegor und mit bequemen Möglichkeiten im WiFi.

Der Tag hat noch ne Weile vor sich als wir unseren Weg zum Strand aufnehmen. Pointe de Capbreton hinterm Campingplatz in der Nähe der Kläranlage. Hier hatte ich vor nem halben Jahr meinen Abschied vom Atlantik gefeiert und bin zurück.

Es ist eine kleine Parkbucht in festem Sand (wo man sich aber am Ende in der Kehre auch festfahren kann aus Erfahrung wissend), Bild aus dem Archiv:

Wir suchen uns also etwas Schutz zwischen den Bäumen und sind erstaunt wie beweglich Korkeichen im Wind sind. Es weht ganz schön heute und der erste Spaziergang ist nur kurz. Wir organisieren uns für einen entspannten Abend und bekommen wie abgesprochen später noch Gesellschaft.

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