Reserve d’Huchet, Tag 24, Kilometer 2562

Ich stehe also hier und warte auf Christie, sie kommt vom Flughafen mit der Bahn, damit ich nicht nochmal dort hin muss. Das Wetter ist wechselhaft und sie kommt mit interessanten Nachrichten. Berlin ist kalt und Washington hat nen neuen Oberguru. Gemischte Gefühle… er ist ein Arsch, aber vielleicht eine Chance zum Neuanfang. Die deutschen Medien und Politiker müssen sich nun ganz klein machen und hoffen dass vom mächtigsten Mann der Welt nicht über deren frühere Meinungen und Aussagen Protokoll geführt wurde. Abwarten was wird…

Ausserdem haben wir uns mit Freunden verabredet, die auch im DüDo unterwegs sind und unseren Lebensstil teilen. Selbes Ziel und einige gemeinsame Etappen sind geplant.

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Ich hab keine Lust mehr auf Regen und hoffe 150km weiter südlich ist es anders, am Strand um Capbreton wollen wir uns wieder treffen. Die beiden müssen sich erstmal die Düne ansehen. Nach der Lebensmittel Tauscherei geht es also erstmal Solo weiter.

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Mein Navi sagt die Autobahn bis da runter ist frei und wir spekulieren auf ne Truckerdusche am Rastplatz. Die ersten Kilometer läuft es auch langweilig aber zügig in den beginnenden Abend hinein. Dann aber das Schild “peage” und damit Maut, kein Bock… ab auf die Landstraße und Augen auf nach nem Campingplatz.

Einen Kleinen in Betrieb fanden wir auch und damit unsere verdiente Dusche. Wir kommen aber langsamer voran und entscheiden uns zu einem Zwischenstop etwas abseits der Route. Huchet heißt ein kleiner Nationalpark zwischen Küste und einem See mit Abfluß. Mal gucken… Morgen früh. Für heute geht das Licht aus.

nächster Morgen:

Die Nacht über wieder Regen, ich hab die Schnauze voll. Es ist zwar nicht annähernd so kalt wie in der Heimat, aber herbstlich ist das trotzdem. Egal, wetterfest anziehen, Schirm mit und spazieren. Der Wald hier recht unberührt, Korkeichen und Tannen gemischt. Ein Wanderweg führt als Naturpfad durchs Dickicht und damit parallel zum Abfluß des Sees Richtung Meer. Bedeutet aber auch, dass es hier noch einige Kilometer kein rankommen gibt. Toben hören konnten wir es aber schon die ganze Nacht. Also im Anschluß nochmal über die kleine Brücke und hier durch den Wald bis zum Strand.

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Der Wald auf dieser Seite eher Nutzwald, später sogar mit kahlen Stellen. Etwas Getier macht lieber den Abgang vorm nahenden Hund. Rebhühner und Rehe haben wir gesehen.

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Am Strand dann wie erwartet, gähnende Leere und zu ungestüme Wellen, kein Treibgut zum Dekoration suchen… also aus dem Wind und wieder zurück zum Bus. Weiter gehts nach dem Frühstück ins nur 35km entfernte Soorts Hossegor.

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