Le Teich, Tag 22 – 23, Kilometer 2411

Ich hatte mir am Abend nach der Internetsession noch einen ruhigen Schlafplatz gesucht, der Parkplatz am Ende der Bucht im Ort der wirklich passend Le Teich heißt. Ich hab vor etwas Natur zu erkunden und was liegt näher als der “parc d’ ornitologique” Vogelpark. Ein Naturschutzgebiet am südlichen sumpfigen Ende des Bassins d’ Arcachon.
Hätte ich von vornherein gewusst wie toll das hier ist, noch dazu mit gratis WiFi und superschneller Verbindung… wäre ich gleich hier gelandet. gibt hübscheres, aber war zweckdienlich.

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Der Tag brachte aber erstmal ne Wanderung. Die 8,50 für den Eintritt wollte ich sparen und bin aussen herum den Wanderweg nach Gujan-Mestres spaziert. Ziemlich früh am Morgen und kaum Betrieb, die Vögel in den kleinen Wasserläufen und Teichen nebenan waren echt unbekümmert und sehr zahlreich.

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Auf der anderen Seite vom Wasser (im Park) standen immer mal getarnte Hütten für Fotojäger, hier drüben waren wir abgeschirmt von Büschen und Sträuchern, Atlas hat also auch nicht gestört. Das fehlende Teleobjektiv aber schon, die Fliegerlinge können ganz schön klein sein. Was immer wieder sehr erstaunlich ist, wie ein Schwarm so funktioniert. Schnelle und wilde Manöver und irgendwie spielen alle mit, keine Kollisionen. Das klappt sonst nur noch im römischen Stadtverkehr.

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Maps.me hat auch mal wieder diesen Weg angezeigt, nur leider nicht das Tor am Ende zu meinem Wunsch Rückweg… durch den Park. Bin dann aber doch nicht über den Zaun sondern artig wieder alles zurückmarschiert.
Das Wetter, man sieht es am Himmel sehr wechselhaft, habe noch nen tag Zeit und nix weiter vor. Der Parkplatz zwar mit Weißware als Nachbarn, aber das schnelle Internet macht das Wett, ich bleibe. Baue den Ofen auf und habe nen entspannten Abend.

Die Nacht war mal wieder durchwachsen, ich kann bei Regen einfach nicht ruhig schlafen. Kenne viele die das nicht stört oder sich sogar freuen… ich bin wohl durch die tropfenden Erfahrungen beim ersten Bus für immer gezeichnet. Obwohl unser Wüstenschiff ja komplett dicht ist bleibt ein Ohr wach.

Heute kommt Christie zurück, es geht also endlich weiter, aber erstmal entschuldigt sie sich für alle ihrer Landsleute, die den Pleiteclown mit der schlechten Perücke gewählt haben. Da kommen schlimme Zeiten auf uns zu denkt sie, das sehe ich auch ohne den Trump schon lange und finde alles ist ne Chance und vielleicht endlich der Auslöser für den Wandel. Aber hoffentlich ohne nuklearen Ausfall… und bitte auch nicht den Geldadel verschonen, mit schlechten Börsenkursen hat es zumindest schonmal angefangen.

Sie hat also ihr Flugticket und beschert mir noch ne ungewisse halbe Stunde, da der Bus erst nicht kam, dann ne Panne hatte und sie die letzten Kilometer aufgrund fehlender Taxis o.ä. gejoggt ist. Hut ab Kleines, ich hätte im Notfall jemanden aus dem Auto gezerrt wenn mit Geld bestechen nicht funktioniert hätte.

Ich hab also die letzten Hörbücher runter geladen und war auch noch joggen, hab ordentlich aufgeräumt und mich zum Treffpunkt aufgemacht. Der Check beim Boucher gab wieder Futter für Atlas und wir sind auch nicht leer ausgegangen. Zum Glück bekommen wir heute noch weiteren Besuch, das kann ja keiner essen.

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