Montmarault, Tag 16, Kilometer 1759

Auf halber Strecke zwischen Berlin und Tarifa, haben wir gestern wirklich 369km durchgezogen. Rekord, soviel Strecke gab es noch nie am Stück. Die Abendfahrt war langweilig, wie erwartet, wir übernachteten etwas abseits der Strecke zwischen Friedhof und Supermarkt.

Dieser hatte am Morgen aber noch nicht auf (wir brauchen ne Milch) und zu finden gab es auch nix, also weiter. Was soll ich anderes sagen, neblig, trüb, ideales Reisewetter. Wie gestern starte ich vor dem Aufstehen und Frühstücken und wir passieren Montlucon, was bei der Durchfahrt als unspektakulär abgehakt wird. Wir umfahren das Zentralmassiv nördlich, haben trotzdem einige Hügel auf der Strecke, gestern Abend schon und noch mehr heute Morgen gilt der Spruch “Wo wir sind ist vorne” Bin mir meiner Schuld bewusst, kann es aber nicht ändern und lasse mich nicht ärgern, hab das 25km lange Überholverbot gestern Abend auch nicht aufgestellt. Das Leuchtschild “Today is a good day” wurde von einigen Auto- und LKW-Fahrern freundlich mit Hupen kommentiert.

Limoges voraus, nicht auf der direkten Strecke, aber wir liegen gut im Plan und wollen mal gucken. Die Hügel kurz davor auf der zum Glück zweispurigen Nationalstraße sogar mit dritter Spur (Standstreifen) für vehicules lents, langsame Fahrzeuge…. zweiter Gang streckenweise.

Schnelldurchgang in der Stadt, direkt ab zur Kathedrale und nebenan in Nachbarschaft des Botanischen Gartens vier Bezahlparkplätze okkupiert. Mittagspause und Verdauungsspaziergang.

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Echt sehenswerter Garten mit riesigem gelben Ginkgo und weiteren tollen Motiven im Inneren.

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Skuril fand ich nur das Kriegerbildnis mit dem Typen im Nachthemd.

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Wir könnten jetzt über die Schnellstraße und Angouleme fahren und wären heute noch bei Bordeaux. Aber wir liegen gut in der Zeit und nehmen eine Nebenstraße über Chalus nach Perigueux. Auf dem Weg endlich mal wieder sehenswerte Straßenmotive.

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Wir hielten ab und an, nix spannendes aber auch nen Teil der Geschichte. Atlas frisst alles und am liebsten rohes Fleisch. Auch hierfür muss man kein Geld ausgeben, ich frage gerne und nett beim örtlichen Fleischer nach Knochen und Knorpel, meist ist noch viel Gutes mit dran. Seine Beute also herzeigbar.

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Und wurde bei nächster Gelegenheit in Angriff genommen. Und auch wir gingen nicht leer aus, eine Leidenschaft von uns in Frankreich ist hinter den überall verkehrsgünstig gelegenen Bäckern “Boulanger” mit Cafe und Sandwiches zu halten. Auch hier wird am Ende des Tages meist alles ausgemustert, hier war es zwar noch nicht spät, wohl aber überproduziert.

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Wir hätten also Brote für die nächste Woche, Dank Ofen auch noch Tage später frisch aufgebacken. Oder eine weitere Spezialität, Semmelknödel aus getrockneten Würfeln. Aber wir sind noch ein paar Tage im Lande und müssen erstmal alte Vorräte aufbrauchen, also gab es eins von jedem zum Probieren.

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Wir rasten beim nächsten Burgerbrater und haben strategisch günstig sogar Internet im Bus, also können wir hier in Ruhe bis zum Abend abwarten und uns dann auf in die Stadt machen. Perigueux liegt vor uns, soll sehenswert sein, wir haben aber noch keine Idee wohin. wiki-travel und park4night ließ uns nen Überblick verschaffen. Parkplatz am Ufer voraus.

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