Montbeliard, Tag 15, Kilometer 1390

Aus der Fahrt am Abend wurden immerhin noch über 100km. Das war auch gut so, denn die Region ringsum kennen wir ebenfalls und Nebel setze sich auch hier fest. So kam es also, dass wir auf nem McD Parkplatz übernachteten und am frühen Morgen gleich weiterzogen. Das Internet über Nacht abgestellt, der Laden macht auch erst 10:30 wieder auf. Es ist kurz nach 7Uhr, die Scheiben beschlagen, doch auch wischen bringt nicht viel. Nebel immer noch, schnell weg hier, Christie bleibt im Bett, ich starte.

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Besancon passieren wir ne Stunde später, schlängeln uns auf den mautfreien Straßen parallel zur Autobahn und ich bin erstuant wie abgeranzt diese Region im Vergleich zum süddeutschen Raum wirkt. Verwahrloste Häuserfronten und alles grau in grau. Ausserdem ist fast niemand unterwegs, der 1.November also auch hier Feiertag. November schon, ekalhaft…

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Noch eine Stunde vergehen und wir halten an einem Ort, den ich auf der letzten Rückreise entdeckte. Direkt an der “Doubs” eine Kletterwand mit Parkplatz, Müll und WC. Zeit für ein Frühstück und etwas Hausputz. Das Wetter zumindest für uns nicht klettertauglich, ein heimisches Pärchen ist aber aktiv. Wir geniessen lieber den Blick über den naturbelassenen Fluß und einige Reiher und Schwäne in der Nähe. Es klart auf und wäre eigentlich mal wieder Zeit für etwas Training in der Wand, muss aber Warten und es kommen noch einige Gelegenheiten. Wir wollen heute wirklich Strecke machen.

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Doch eines muss noch sein, ein Zwischenstop in Dole, wenige Kilometer weiter. Eine sehr hübsche Altstadt mit bulliger Kathedrale, dem Geburtshaus von Pasteur und netten Ansichten. Sollte man mal gesehen haben und ist in einer halben Stunde Spaziergang erledigt. Nach dem zweiten Frühstück dann wirklich “on the road”.

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Wir folgen kleinen Straßen durch Dörfer und mit einigen Kreisverkehren, hübsch aber hinderlich.

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Chalon sur Saone lag schon öfter auf der Strecke, auch wenn man von Norden über Lyon und Dijon ans Mittelmeer will. Wir nutzen die Umfahrung und sind auf der Route Centre Europe Atlantique, der N80 schleunig unterwegs. Es läuft, liegen gut im Zeitplan. Genug für eine ordentliche Pause.

Bei Montceu les Mines verbringen wir den Nachmittag in der goldenen Möwe, Internet ist notwendig, zu viele Geschichten nachzuholen. Lieber jetzt und am Abend weiter wenn es hier voll wird. Ausserdem können wir wieder bis in die Nacht fahren, es folgen Nationalstraßen.

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