Elchingen bei Ulm, Tag 8, Kilometer 853

Wir sind also bei Verwandten und sollten unbedingt im Haus schlafen, in einer nicht mehr genutzten eigenen Wohnung. Dieses Raumgefühl schon fast unbekannt. Da fragt man sich immer ob Aussenstehende das Leben im tinyhouse / van / Wohnmobil als beschränkt und entbehrungsreich betrachten?

Wir wollten die ganzen Annehmlichkeiten auch gar nicht weiter nutzen und machten uns nach dem Frühstück auf den Weg in die Stadt. Das Wetter bescheiden, was soll’s. Das Ulmer Münster auf der Agenda, Parkplatz unweit und ohne Skrupel gewählt. Der Fußmarsch führte uns durch eine wie üblich gepflegte Altstadt mit zu vielen Geschäften. Das Münster aber ist eine Besonderheit, zumindest der Maße wegen. Der Weltweit höchste Kirchturm thront über der Stadt, zwar nicht mehr lange aber in Barcelona wird ja noch ein paar Jahre gebaut.

Wiki: Ulmer Münster

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Die Turmbesteigung sparen wir uns aufgrund der fehlenden Weitsicht und bleiben lieber in der Kirche die schon was her macht. diese Tür hier hat mich erstaunt:

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In Ulm gäbe es noch was zu sehen, wenn nicht selbst der Betroffene etwas distanziert aufgrund der damaligen Zeit und auch Verweildauer in der Stadt war. Das Geburtshaus steht sowieso nicht mehr und zum entsprechenden Denkmal haben wir es bei dem Regen nicht gebracht, Albert Einstein ist hier geboren.
Ansonsten für die Technikfans unter uns interessant: Ulm ist verbunden mit der Geschichte Maghirus Deutz / Feuerwehr und Kässbohrer Setra, sicherlich kann man auch hierzu im Netz fündig werden.

Wir verließen Ulm und somit auch das Donautal, schlängelten uns entlang der Blau nach Blaubeuren, Bad Urach, Metzingen, Reutlingen… alles nicht der Rede Wert.

Tübingen steht auf dem Plan. Haben wir auch noch nie gesehen. Die Altstadt schlängelt sich am Neckar entlang, einen Parkplatz finden wir recht zentral am Busbahnhof. Die Dämmerung rückt schon wieder näher, Stadtspaziergang. Die Aussicht vom schmalen Park der Neckarinsel auf die erleuchteten Fassaden der flußseitigen Häuserfronten sind traumhaft.

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Wir Essen in Ruhe zu Abend und nehmen danach unsere letzte Etappe für heute in Angriff. Ab in den Schwarzwald. Doch halt, was ist das? Wenige Kilometer hinter der Stadt eine Straßensperre… rote Kelle, zu schnell können wir nicht gewesen sein. Allgemeine Verkehrskontrolle… Naja, hoffentlich ohne Waage. Die Beamten aber ganz locker, ich durfte zwar pusten und mir wurde in die Pupillen geleuchtet, die Abfrage der Fahrzeugdaten war erstaunlicher Weise auch ohne Befund. Kurzer Plausch, woher-wohin und die Uniformierten haben uns neidisch weg geschickt.

Die letzten Kilometer hinter Nagold ging es ordentlich bergauf, Der DüDo am Kämpfen aber tapfer. Jedoch muss ich für die bevorstehenden Berge doch das Lüfterrad wieder aufsetzen (zur Leistungsoptimierung flog es im Sommer raus und brachte 5km/h mehr Endgeschwindigkeit, Erprobungsphase bis auf die Berge jetzt, langsam und mit Anhänger, erfolgreich)

Aber es gibt sowieso einiges zu tun, wir stehen bei nem Kumpel auf dem Hof vor der Werkstatt und ich hab noch ne kleine Liste für die nächsten Tage.

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