Blogarchiv 13.Juni 2013 BolleTour Alteisenreiten

Vergangenes WE gab es wieder mal einige Gründe durch die Republik zu reisen.

Alteisenreiten stand auf dem Programm der Rennstrecke Oschersleben. Alteisen sind die zweirädrigen Gegenstücke zum Altblech und meine große Leidenschaft, die Bolle „retrohocker“ nun auch endlich von allen Krankheiten genesen, mit ungefahrenem Rennreifensatz, neuer Zündspulen und optimierter Vergasereinstellung bereit ihre ersten richtigen Kilometer seit Langem abzuspulen.
Da wie üblich Kind und Kegel mit muss, alles auf den Anhänger, Matratze in den PV311 Verpflegung und Bande an Bord und Abfahrt nach dem Feierabendverkehr in Berlin.

kurzer ElbeHochwasserGafferzwischenstop an überschaubarer Stelle in Hohenwarte vor Magdeburg, beeindruckend und erschreckend.
Den Abend dann der Hunde wegen vor der Rennstrecke im Grünen verbracht.

Wenn ihr mal auf der Durchreise seid, schaut an der Ostalgie-Kantine vorbei, funktionsfähiges Museum mit Bewirtschaftung, für Veganer kein angemessenes Frühstück, aber selbst die Kola war aus der Zone.

Pünktlich 9Uhr zur Fahrerbesprechung dann eingeritten, abgeseilt und angemeldet. Technische Abnahme bis auf mein Nummernschild bestanden, seitlich zwar mit TÜV, aber hier abzumontieren, ebenso der Spiegel und alle Leuchten mit Gaffa abgeklebt, Startnummer drauf und rein in den authentischen Rennanzug samt Helm.
Ziemlich aufgeregt meine ersten Runden auf nem Rundkurs hinter nem erfahrenen Instruktor verbracht und Feuer gefangen, macht echt Spaß und der Grenzbereich liegt weiter als gedacht und auf der Straße erreichbar.

ALTEISENREITEN 2013
ab der 4.min als Fahrvideo

In den Zwischenzeiten der 5turns à 20Minuten gab es die schnellen Jungs zu sehen und Benzingespräche mit Gleichgesinnten und Markenfremden Fahrern. Alles bei strahlendem Sonnenschein mit Lust auf Wiederholung, also alles wieder zusammenraffen und Abfahrt.

Die Gegend um Bodenwerder kann ich nur empfehlen, kurvig, bergig und abwechslungsreich mit Ebenen, mein Fahrzeug hatte vorab noch mal nen neues Federbein bekommen, leider hab ich wie im Umbaubericht die Antriebswelle nicht wechseln können, und die Ursache der Geräusche auch auf einen von der Grundplatte abgefallenen Bremsbelag zurückschließen können, also mit Vorsicht und vorrausschauend mit kratzgeräuschen ankündigend durch die Wälder, Bremswirkung war ausreichend vorhanden.

Bolle-Treffen wie erwartet in gemütlichem Rahmen, dafür sieht man selten 30Maschienen
auf einen Haufen und kann Fachsimpeln.

Das Bier war günstig, das Lagerfeuer dank alten Schrankwänden gigantisch und ich habe den „Absprung“ ins Bett früh genug geschafft um 7Uhr nächsten Morgen die leeren Straßen der Umgebung auszunutzen und meine persönliche Ausfahrt abzuhalten da ich Nachmittag weiter wollte und die Gruppenfahrt somit verpasste.

Der Bock zaubert mir dauernd ein Grinsen ins Gesicht, die Geräuschkulisse, das Gefühl und der Drang nach mind. 5000U/min macht süchtig und langsam fahren geht damit nicht. Durst ist dann auch egal und ich hab wegen kleinerer Leistungslöcher mal zu Shells V-Power Racing mit 100Oktan gegriffen 1,799 der Liter und ich erwähne vorab, dass die nächste Tankfüllung Ultimate 102 von Aral 10 ct günstiger und noch effektiver war. meine Löcher sind weg und damit die Mission Bolle-Aufbau endlich abgeschlossen (hat wohl doch mal jemand dem Hobel den Kopf geplant und die Verdichtung erhöht, deshalb auch die überdimensionierten Hauptdüsen…)

Gekrönt wurde auch diese Übernachtung von der morgendlichen Heizertour durch Serpentinen und Uferwege.

Die Rückfahrt hingegen war recht unspektakulär, Autobahn bis Göttingen und dann quer durch den Harz. bei Prasselregen Unterkunftssuche in Schierke (dank Regenausrede mehrere Durchfahrtsverboten Schilder übersehen) und mitten im Nationalpark das Lager aufgeschlagen,


der Ranger am Morgen deutete uns den Weg zum nächsten Parkplatz und Ostdeutschlands höchster Berg der Brocken lockte uns auf einen 20km Fußmarsch mit Kletterpartien.

Wernigerode, Halberstadt und das Magdeburger Zentrum um gegen Montag Abend noch Dienst im Studio zu schieben.

Resumee: pannenfrei (Ersatz-A-Welle im Gepäck) weitestgehend trocken und sonnig, ohne Verluste ereignisreich und typisch sinnvoll das Wochenende verbracht.

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