Kromlau, Tag 1, Kilometer 172

Bitte wo sind wir gelandet? Am südöstlichsten Zipfel Deutschlands bei Weißwasser kurz vor Polen, Christies Wunsch. Sie hatte hier was online entdeckt und wir packten es im Sommer nicht mal nen Ausflug her zu machen.

Der Reisetag gestern ist nicht der Rede wert, eher die Verabschiedungen bei Freunden auf der Strecke. Zur Garage mussten wir auch nochmal… Logistische Probleme.

Wenn wir schonmal beim Thema sind, hier unsere grobe Inventarliste:
Neben Küchenequipment und Klamotten, der Speisekammer und den Hygieneartikeln kam bei uns noch folgendes in das Gespann.

Ersatzteile fürs Moped: Kupplung, Hebel, Zündspule, Schläuche, Kicker, Regler
für den Bus: jede Menge Filter, Einspritzleitungen, Radbremszylinder und Schläuche, Wasserpumpe, ne elektrische Förderpumpe, Keilriemen

Werkzeug allgemein: kompletter Werkzeugkasten bis 32mm Nuss. zusätzlich Ringratschen in gängigen Größen, mechanischer Wagenheber, 10t Hydraulikheber, Motorrad Scherenheber, Akkuschrauber, Propan-Brenner, uvm.
den Kompressor hab ich Platz- und Gewichtstechnisch wieder ausgepackt…

weiteres nützliches:
Kaltmetall, Bolzenschneider, Handbeil, Kackspaten, Machete, Schläuche und Kabel, Schellen und Binder, Draht und Lochblech, Radkralle, jede Menge Kettenschlösser, Wasserfiltersystem mit Ersatzpatronen, Extra Solarregler, Extra Stromkonverter, Schüttelschlauch und Kanister 🙂
gut vorbereitet… und wieder mal vollgepackt.

Es wurde dann dunkel und wir nahmen die Autobahn bis Cottbus, die Elefantenrennen der polnischen LKW-fahrenden Heimschläfer haben uns mit 65km/h recht unbekümmert gelassen. Und die Nacht war nicht so kalt wie erwartet, ab ins Bett, Morgen spazieren gehen.

Kromlau hat also einen Rhododendronpark, der Wahnsinn, echt. Ein wäldliches Idyll mit hübsch angelegten Wegen und trotzdem naturbelassenem Gesamteindruck. Und das Highlight hier ein Teich mit ner 150 jährigen Brücke.

Diese darf man leider nicht betreten, der Erbauer aus den 1860er Jahren hatte auch nur Feldsteine und Basalt zur Hand. Den vollkommenen Kreis schafft also nur das dritte Element Wasser und zu dieser herbstlichen Zeit auch mit perfekter Farbaufteilung.

Auch der Parkplatz ist ein netter Spot um diese Jahreszeit. Wer also mal wieder nen Ausflugsort in der Heimat sucht: Kromlau… wen das Parkticket nicht interessiert auch umsonst und draussen. Hier noch die Knipserin bei der Arbeit:

und das komische Gebilde dahinter:

Wir sind nicht in Eile haben aber grobe Pläne für die nächsten Tage. Am späten Nachmittag geht es nach einigem Basteln im Bus dann auch weiter. Hoyerswerder und Königsbrück haben unspektakuläre Schlösser im Zentrum, die Route so direkt wie möglich. Ab durch den Wald

Dann wurde es feucht, tolles Reisewetter. Als es dann dunkel wurde stieg zusätzlich dichter Nebel aus den umliegenden Seen und Feuchtlandschaften auf, die Reisegeschwindigkeit sank unter 50km/h.

Für heute Abend lag nur noch ein Ziel vor uns. Sport. Wie gewohnt, ab zum Fitnessanbieter in der Landeshauptstadt Sachsens.

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