Berlin, Tag 0, Kilometer 0

Unsere letzten 3 Winter haben wir im Süden verbracht. Die Berichte können gerne recherchiert werden. Uns heißt Christie(deliteindisorder.com) sowie unseren schwarz/weißen Begleiter Atlas.

Der Kalender zeigt wie auch der Himmel den Tourstart an. Wir wollen im November aus Deutschland raus sein und planen eigentlich schon den ganzen Sommer, den wir in der Heimat verbrachten und arbeiteten. Es sind viele Erfahrungen in den Umbau des “Wüstenschiffs” eingeflossen und hier zu lesen.

Uns führt es erneut Richtung Atlantik statt nach Südosten wie veranschlagt, warum auch nicht, gibt noch viel zu entdecken.

Die Packorgie in der heißen Phase hat dieses Mal trotz Erfahrung wieder vier Tage gedauert. Am ersten Tag wurden Mopeds auf dem Anhänger verzurrt, der selbstgebaute Vorderachshalter hatte mit Buchse auch die XT halten können (wir haben eine SP vom letzten Jahr gegen neumodischere Technik aus den frühen 80ern getauscht)

Ein Scherenheber hat sich als sehr nützlich und stabiler als der Wagenheber letztes Jahr erwiesen, Moped steht sicher drauf und kann einhändig in Position gebracht werden. Dann alles schön verzurren und wenn wir schon einmal beim Thema sind alles was Garagentechnik betrifft wurde auch in einem Rutsch erledigt. (Werkzeuge und Ersatzteile) Und auch hier einmal Klarschiff und absperren.

Der zweite Tag befasste sich mit man glaubt es kaum Bus ausräumen… einmal Tabula Rasa bitte. Es kam sogar ein Staubsauger zum Einsatz. Immer noch Baustelle wurde er ja eigentlich durchgehend in der “Nebensaison” genutzt. Im Sommerdomizil dagegen stapelten sich die Kisten und Berge, wo anfangen, Verzweiflung. Kleiderschrank organisieren ging recht fix, dass dabei aber noch gut die Hälfte unserer Klamotten ausgemustert wurden sahen wir eher als Chance denn wehmütiger Abschied. Seit Jahren haben wir sowieso nur second Hand, die nun Drittträger sucht. Bei einem Kleidertauschladen in Neukölln wurden wir sogar nochmal fündig, je zwei Stücke Oberbekleidung nahmen wir dort wieder mit, waren dafür um 5 IKEA-Tüten leichter und hatten gefühlt 20Leute vollbepackt mit unserem Zeug weggehen sehen.

Am dritten Tag dann die Funsportabteilung. Boogieboards verstauen, Kletterzeug und Neopren packen, Motorradausrüstungen auswählen und Platz für Angelrouten sowie Slackline suchen. Dabei wurde das “Regalsystem” nochmal erweitert.

Am Nachmittag wurde der Neuzugang “Surfboard” abgeholt und fand ebenfalls einen idealen Platz für die Reise. Ich hoffe mehr Zeit auf diesem größeren Brett im Wasser verbringen zu können als bei den Anfängen auf der letzten Tour.

Am vierten Tag war ich dann einfach mal ausgeklammert, Christie hat sich um den ganzen Küchenkram gekümmert, ihr Revier. Töpfe und Pfannen, Ofengeschirr und natürlich Fressalien. Auch bei der Thematik wurde Kahlschlag betrieben und alles ausgeräumt und an Freunde verteilt. Ich hatte trotzdem gut zu tun und mich nochmal um ein Problem am Motor kümmern müssen, welches den Start auch hätte immens verzögern können. Ein funktionierendes Überdruckventil im Ölsystem ist bei fallenden Temperaturen sehr wichtig.

Abfahrt heißt aber noch lange nicht am Ziel. Auch im Bus gibt es noch ne “zu erledigen Liste” angefangen bei Türknäufe vom letzten Flohmarktfund verbauen über Verstauung der letzten Tüten und Kisten mit nützlichem Kleinkram als Beschäftigung für die nächsten Abende im Bus bis hin zur Optimierung der Platzierung einzelner Elemente. Dort noch Deko, da noch ne Blende, Schließer, Scharnier, Kabel etc…
Wird man überhaupt irgendwann FERTIG?

Auf jeden Fall sind wir dann mal weg, die Hütte verriegelt und im Garten das meiste abgeerntet.

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